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Zinssatz
Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

In einem schöne Beitrag wird heute in der FAZ (Online-Ausgabe) eine Idee aufgegriffen, die auch hier schon geäußert wurde: Die Zinsen dürften bald wieder steigen.

Der Artikel mit dem eingängigen Titel Bereitmachen zur Wende weist zutreffend auf eine bereits erfolgte Erhöhung des Leitzinses in Australien hin – ein erstes Zeichen für eine globale konjunkturelle Belebung. Der Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, wird von der FAZ mit folgender Aussage zitiert:

„Im nächsten Sommer, im dritten Quartal, heben dann auch die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank ihre Zinsen an – vermutlich ziemlich gleichzeitig.“

Ob man das jetzt schon so genau sagen kann, möchten wir einmal offen lassen. Doch dass der konjunkturelle Tiefpunkt erreicht scheint, sowohl in den USA als auch in der EURO-Zone, darüber sind sich die Experten mehr oder weniger einig. Lediglich das Tempo, mit dem wir den Vor-Krisen-Stand wieder erreichen können, wird unterschiedlich eingeschätzt.

Im Falle Deutschlands könnten sich die Arbeitslosenzahlen im Winter und Frühjahr 2010 massiv erhöhen – insbesondere dann, wenn Betriebe es nicht schnell genug schaffen, wieder Fuß zu fassen und Arbeitnehmer, die derzeit in der Kurzarbeit „geparkt“ sind, entlassen müssen. Denn dieser Zustand ist natürlich nicht langfristig aufrecht zu erhalten.

Im Juni 2009 waren bundesweit 1.433 Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen – Männer übrigens überproportional, jeder siebte Mann musste kurzarbeiten. Das sind wahrhaft große Zahlen. Sollte ein größerer Teil hiervon seinen Arbeitsplatz verlieren, und davon muss man ausgehen, wird das auch die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland bremsen.

Doch zurück zum Leitzins, der ja auch mittelbaren Einfluss auf die Zinsen für Festgeld hat. Die EZB orientiert sich in ihren Entscheidungen, die im EZB-Rat getroffen werden, zuvorderst an der Inflationsrate. Diese soll in einem gewissen Korridor gehalten werden, ein Mindestmaß an Inflation darf nicht unterschritten, eine Höchstgrenze aber auch nicht überschritten werden – sonst muss die EZB reagieren.

Ein im FAZ-Artikel zitierter Experte rät aufgrund dieser allgemeinen Unsicherheit (wobei Zinserhöhungen auf jeden Fall kommen werden) zu einer Anlage entweder in Tagesgeld oder in Festgeld mit einer kürzeren Laufzeit.

Unser Tipp: Nicht alles auf eine Karte setzen.

Wir könne Ihnen aufgrund der unübersehbaren Lage nur raten, nicht ihr gesamtes liquides Vermögen in ein einziges Produkt zu investieren. Natürlich müssen hier viele individuelle Faktoren bedacht werden, etwa ob Sie das Geld jetzt schon komplett zur Verfügung haben oder erst nach und nach einsteigen möchten, was für Konsumausgaben in den nächsten Jahren anstehen, usw..

In den meisten Fällen würden wir zu einer teilweisen Anlage in ein Tagesgeldkonto raten, auch wenn hier die Zinsen nicht fixiert sind und sogar nochmals sinken könnten, der Rest sollte aber in Festgeld – evtl. auch in mehrere Festgeldprodukte – investiert werden.

Denn höhere Zinsen bei einer höheren Geldanlage gibt es nur selten, bei Mercedes Benz Bank, VW-Bank oder SEB Bank macht es gar keinen Unterschied, ob Sie 50.000 Euro in Festgeld anlegen, oder fünf mal 10.000 Euro in Festgeld investieren – der Zins ist identisch, und Gebühren fallen ohnehin keine an.

Bei einer Stückelung in mehrere Festgeldanlagen könnten Sie beispielsweise 20.000 Euro für einen Zeitraum von 1 Jahre anlegen, 10.000 Euro für 2 Jahre und nochmals 20.000 für 3 Jahre – so erreichen Sie auch bei der Geldanlage Festgeld ein gewisses Maß an Flexibilität, denn wenn praktisch jährlich eine Festgeldanlage ausläuft, können Sie entscheiden, wie Sie das Geld weiter investieren oder komsumieren möchten. Wobei Sie natürlich jederzeit ein Festgeldkonto (bei einem Zinsverlust, der je nach Bank unterschiedlich ausfällt) auflösen dürfen, d.h. an das Geld „rankommen“ – bei einer gestückelten Anlage haben Sie so aber einen geringeren Zinsverlust, da der Zinsausfall nicht Ihr gesamtes Anlagevermögen betrifft.

Wir sehen im Festgeld nach wie vor eine sehr gute Anlageform, bei größeren Summen sollten Sie unserer Meinung nach stückeln und die Geldanlage mit einem Tagesgeldkonto ergänzen. Nutzen Sie auch unseren Festgeld-Vergleich, um die passenden Festgeldangebote zu finden.

Die VW-Bank hat die Zinsen für ihr Festgeld mit Wirkung zum 1. November geändert.Wir hatten die Zinskonditionen der VW Bank hier kürzlich gelobt und insbesondere die langfristigen Sparbriefe der VW Bank empfohlen. Dies müssen wir jetzt etwas revidieren.

Zu Zinsen: Diese wurden entweder gesenkt oder blieben stabil. So gilt etwa für die 2 und 3 jährigen Sparbriefe weiterhin ein Zinssatz von 2,25 Prozent  bzw. 3,00 Prozent p.a..
Der Zins für die längstmögliche Laufzeit des VW Bank Sparbriefes wurde von 3,75 Prozent auf 3,50 Prozent gesenkt, diesen Zins erhält man ab einer Anlagedauer von 5 Jahren. Auch die vierjährige Anlagedauer ist nun unattraktiver mit 3,25 Prozent (zuvor 3,50 Prozent). Der ohnehin niedrige Zins für die Geldanlage über 1 Jahr wurde von 1,75% auf 1,60% gesenkt.

Hier die aktuellen Konditionen für den VW Bank Sparbrief (so die Bezeichnung für das langfristig angelegte Festgeld) im Überblick:

Zinsen für das VW Bank Festgeld (Sparbrief)

Festgeld mit jährlicher Zinsgutschrift (Mindestanlage: 2.500 €)
1 Jahr 1,60 % p.a.
2 Jahre 2,25 % p.a.
3 Jahre 3,00 % p.a.
4 Jahre 3,25 % p.a.
5 bis 10 Jahre 3,50 % p.a.
Stand: 02.11.2009

Tipp zum Festgeld der VW Bank

Das Festgeld der Volkswagenbank ist auch nach der teilweisen Zinssenkung ein interessantes Produkt. Zumindest für den mittleren Anlagehorizont können wir es als  Empfehlung bezeichnen, hier sind die Konditionen sehr nahe beim Festzinskonto der Mercedes Bank. Die Laufzeiten 1 Jahr und 2 Jahre  würden wir eher meiden, hier ist etwa das Tagesgeldkonto der 1822direkt Bank eine interessante Alternative – gerade wenn man für die zwei nächsten Jahre mit einem Ansteigen der Inflation rechnen muss. Nutzen Sie auch unseren aktuellen Festgeld Vergleich, um einen Überblick über den Festgeldmarkt zu erhalten.

Die Zeiten von Zinssenkungen scheinen erst einmal beendet. Heute hat die Bank of Scotland die Zinsen für ihr gerade erst eingeführtes Festgeld erhöht. Solche Nachrichten hört doch man gerne!

Wichtig: Um Festgeld bei der Bank of Scotland anzulegen,  müssen Sie zuvor ein Tagesgeldkonto eröffnen (wenn Sie noch keins besitzen).

In unserer Vorstellung des Festgeldangebots des Bank of Scotland haben wir das neue Finanzprodukt bereits positiv bewertet. Da dieser Test erst zwei Wochen alt ist und die Zinsen sich nun erhöht haben, fällt unser Fazit verständlicherweise ebenfalls gut aus.

Zuerst einmal ein Blick auf die neuen Zinsen des Bank of Scotland Festgeld, die für alle angebotenen Laufzeiten verbessert wurden:

Das Festgeld der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland bietet das Festgeld in zwei Varianten: Mit monatlicher oder jährlicher Zinsauszahlung. Anders als beim täglich verfügbaren Tagesgeldkonto wird der Zins über eine bestimmte Laufzeit fixiert. Hier sehen Sie die aktuellen Zinskonditionen:

Festgeld mit jährlicher Zinszahlung Festgeld mit monatlicher Zinszahlung
24 Monate 2,65 % p.a. 24 Monate 2,60 % p.a.
36 Monate 3,30 % p.a. 36 Monate 3,25 % p.a.
48 Monate 3,75 % p.a. 48 Monate 3,70 % p.a.
Stand: 27.10.2009 Stand: 27.10.2009

Die Zinserhöhung ist mit je nach Anlagedauer ca. 0,3 Prozentpunkten zwar moderat, aber dennoch sehr erfreulich.

Interessant ist die Tatsache, dass das Festgeld jetzt auch in der zweijährigen Eingangslaufzeit höher verzinst wird als das in seiner Verzinsung variable Tagesgeld der Bank of Scotland.

Unser Tipp

Durch die Zinserhöhung hat das Festgeld der Bank of Scotland in unseren Augen die Mercedes Bank, unseren „traditionellen Favoriten“, überholt. Wir können es für jeden Anlagezeitraum (also 2 Jahre, 3 Jahre oder 4 Jahre) empfehlen. Eine Alternative für einen kurzen Anlagezeitraum wäre derzeit noch das Tagesgeld der 1822direkt, werfen Sie einen Blick in unseren Zinsspiegel..

Die Mercedes Bank macht endlich Schluß mit dem komplizierten Namenswirwarr: Die Produkte Festgeld und Festzinsanlage werden jetzt beide als Festzinskonto bezeichnet. An den Konditionen ändert sich nichts. Somit ist die oft gestellte Frage nach dem Unterschied von Festzinsanlage und Festgeld der Mercedes Bank obsolet.

Das Festzinskonto der Mercedes Bank im Detail: Anlagen ab einer Höhe von 2.500 Euro sind über einen Zeitraum von 3 Monaten bis maximal 6 Jahren möglich. Bis zu einem Jahr Anlagedauer erfolgt die Zinsauszahlung zum Laufzeitende, ansonsten jeweils zum Jahresende (31.12) und dann abschließend am Laufzeitende. Die Kontoführung ist kostenlos und die Zinsen sind – wie beim Festgeld üblich – für die gesamte Laufzeit fixiert.

Die Verzinsung beginnt bei 0,75 Prozent p.a. für eine dreimonatige Anlagedauer und steigt kontinuierlich an: Wer der Mercedes Bank sein Geld für den längstmöglichen Zeitraum von 6 Jahren anvertraut, wird mit einer Verzinsung von 3,50 Prozent p.a. belohnt.

Genauere Informationen zum Zinstableu finden Sie direkt bei der Mercedes Bank oder auf unserer Vorstellung des Mercedes Bank Festzinskonto unter der Rubrik Festgeldangebote.

Mercedes Bank Zentrale (Foto:Mercedes Bank)

Mercedes Bank Zentrale (Foto:Mercedes Bank)

Unser Tipp zum Festzinskonto der Mercedes Bank:

Wir können dieses Festgeldangebot nach wie vor für einen längeren Anlagezeitraum empfehlen, da es eine hohe Verzinsung mit der Sicherheit einer Direktbank vereint, für die der deutsche Einlagensicherungsfonds Anwendung findet. Für eine Anlagedauer von einem Jahr und weniger ist ein Tagesgeld sicherlich die bessere Wahl, da wir derzeit nicht mit fundamentalen Änderungen am Zinsmarkt rechnen.

Ab einem Anlagezeitraum von 2 Jahren ist das Festzinskonto der Mercedes Bank auf jeden Fall zu emfpehlen.

Die Comdirect-Bank ist eine der größten deutschen Direktbanken. Grund genug für Festgeld-Test.com, hin und wieder einen Blick auf die Konditionen für das Comdirect-Bank Festgeld zu werfen. Was bietet die Bank derzeit an?

Die Comdirect-Bank bietet ein Festgeldkonto und ein Laufzeitkonto an. Ersteres bezeichnet eine fest verzinste Geldanlage für eine Zeitraum von einem, zwei oder drei Monaten. Bei einer jährlichen Verzinsung von 0,25 Prozent p.a. bis 0,50 Prozent p.a. dürfte aber klar sein, dass dieses Festgeldangebot nicht sonderlich attraktiv ist.

Etwas besser sieht es da mit dem Laufzeitkonto der Comdirect-Bank aus, das eine längere Anlagedauer voraussetzt. Hier in tabellarischer Form die Konditionen für das Comdirect Laufzeitkonto, das man aber auch als Festzinsanlage bezeichnen dürfte (um diesen Begriff aufzugreifen, den etwa die Mercedes Bank nutzt):

Konditionen für das Comdirect-Bank Laufzeitkonto (Stand: 25.09.2009)

Laufzeit Zins
6 Monate 0,80 % p. a.
1 Jahr 0,90 % p. a.
2 Jahre 1,75 % p . a.
3 Jahre 2,50 % p. a.
4 Jahre 2,25 % p. a.
5 Jahre 3,33 % p. a.

Im Vergleich zum Festgeld der Mercedes Bank (bzw. der Festzinsanlage) sind die Konditionen der Comdirect-Bank deutlich schlechter. Folglich werden wir sie (noch) nicht in unseren Festgeld Vergleich aufnehmen.

Uns ist jedoch eine andere Möglichkeit der Geldanlage aufgefallen, die die Comdirect-Bank ihren Kunden bietet und die wir sonst bei keiner anderen getesteten Direktbank finden konnten: Das Währungsanlagekonto. Hier wird das Geld in Fremdwährungen angelegt, also Währungen außerhalb des Euro-Raumes. Diese bieten unter Umständen eine höhere Verzinsung an.

Gleichzeitig muss hier aber das Wechselkursrisiko berücksichtigt werden. Die Anlage in US-Dollar wird derzeit mit 0,0 Prozent „verzinst“, wer sein Geld also in den Dollar anlegt, der spekuliert ausschließlich auf einen im Verhältnis zum Euro zukünftig stärkeren US-Dollar.

Anlagen in der Neuen Türkischen Lira werden bei der Comdirect-Bank mit 5,0 Prozent p.a. am besten verzinst. Hier dürfte das Risiko einer Verschlechterung dieses vermeintlich hohen Zinssatzes durch eine Abwertung der Neuen Türkischen Lira im Verhältnis zum Euro aber eine Rolle spielen.

Beim Währungsanlagekonto handelt es sich nicht um Festgeld, sondern um ein spezielles Konto. Informieren Sie sich über die genaueren Bedingungen bei der Comdirect-Bank.

Wie immer gilt: Wer mehr Rendite möchte, der muss auch mehr riskieren.Wir würden bei solchen Angeboten eher zurückhaltend sein, denn die besten auf Festgeld-Test.com vorgestellten Festgelder bieten auch attraktive Renditen – ohne Wechselkursrisiko. Mehr dazu im aktuellen Festgeld Vergleich und in unsere Auflistung der empfehlenswerten Festgeldangebote.

Die Bank of Scotland hat die Geldanlageform Festgeld in ihr Produktportfolio aufgenommen. Hier wurde bereits des öfteren auf das attraktive Tagesgeldkonto der Bank of Scotland hingewiesen. Dies kann jetzt um ein Festgeldkonto ergänzt werden.

Wichtig: Sie müssen dazu ein Tagesgeldkonto der Bank of Scotland eröffnen, wenn Sie noch keins besitzen.

Konditionen des Festgeldkontos der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland bietet das Festgeld in zwei Varianten: Mit monatlicher oder jährlicher Zinsauszahlung. Anders als beim täglich verfügbaren Tagesgeldkonto wird der Zins über eine bestimmte Laufzeit fixiert. Hier sehen Sie die aktuellen Zinskonditionen:

Zinsen für das Bank of Scotland Festgeld

Dieser Beitrag ist überholt, die derzeit aktuellen Zinsen der Bank of Scotland entnehmen Sie bitte der Rubrik Festgeldprodukte.

Eine Mindestanlagesumme oder maximale Anlagesumme gibt es nicht. Die Eröffnung und Nutzung des Festgeldkontos ist kostenfrei. Beachten Sie, dass für die Bank of Scotland die britischen Regeln der Einlagensicherung Anwendung finden – Kundeneinlagen sind bis zu einem Gegenwert von insgesamt 50.000 britischen Pfund zu 100 % abgesichert.

Unser Tipp

Sie können die monatliche oder jährliche Zinsauszahlung nach Ihrer eigenen Vorliebe auswählen. Die zusätzlichen Zinsgewinne bei einer jährlichen Auszahlung sind leider sehr gering (nur eine 0,05 Prozentpunkte höhere Rendite). Derzeit ist das Tagesgeld bei der Bank of Scotland mit 2,5 Prozent höher verzinst als der Einstiegszinssatz für das Festgeld bei zweijähriger Laufzeit, der bei 2,40 Prozent (bzw. 2,35 Prozent) liegt.

Bekanntlich ist der Tagesgeldzinssatz nicht fixiert – eine Senkung ist im gegenwärtigen Marktumfeld nicht auszuschließen, aber auch nicht unbedingt die wahrscheinlichste Möglichkeit. Deshalb scheint uns das Festgeld mit 24-monatiger Anlagedauer bei der Bank of Scotland nicht sonderlich attraktiv.

Anders sieht es jedoch bei einer längeren Anlagedauer aus: Bei drei Jahren liegt der Festgeldzins auf gleicher Höhe mit der Mercedes Bank, wenn man auf vier Jahre geht (48 Monate), kann man bei der Bank of Scotland sogar eine bessere Verzinsung erzielen. Das Zusammenspiel mit dem Tagesgeldkonto (kostenlose Kontoführung inklusive) und die wahlweise monatliche oder jährliche Zinsauszahlung bietet ein hohes Maß an Planungsfreiraum.

Das Festgeld der Bank of Scotland kann zusammenfassend für die drei- oder vierjährige Anlage empfohlen werden.

Die Bundesbank und ihr Präsident Axel Weber wird mächtiger: Wie Tagesschau.de in einem ausführlichen Beitrag berichtet, soll die Bankenaufsicht zukünftig bei der Bundesbank angesiedelt sein. Darauf hätten sich Union und FDP in ihren Koalitionsverhandlungen bereits geeinigt.

Weber habe in den letzten Monaten immer wieder darauf gedrängt, dass die Bundesbank die deutschen Privatbanken zukünftig alleine beaufsichtigen solle. Tagesschau.de zitiert aus einem Zeitungsinterview Webers:

„In zwölf der 13 Euro-Länder, in denen die Zentralbank für die Bankenaufsicht zuständig ist, wurde die Aufsicht voll in die Zentralbank integriert“. Die geldpolitische Unabhängigkeit der Banken habe das nicht geschwächt.

So könnte der Geburtsfehler der Bankenaufsicht in Deutschland beseitigt werden, der sich in den hoffentlich zurückliegenden Krisenzeiten als fatal herausstellen sollte: Während die BaFin für Wertpapierhandel und Versicherungen ausschließlich zuständig war, wurden die Befugnisse bei der Bankenaufsicht zwischen BaFin und Bundesbank geteilt.

Sobald die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen sind, wird hier bei Festgeld-Test.com auf die Neuregelung eingegangen.

„Die Wirtschaft in der Euro-Zone stabilisiert sich“, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, nach der gestrigen Sitzung des EZB-Rats. Das Organ ist für die Festsetzung des Leitzinssatzes zuständig, die Sitzungen werden von der Öffentlichkeit regelmäßig mit großem Interesse verfolgt. Die Unsicherheit sei aber „hoch“, und die Erholung werde „holprig“ sein, so Trichet weiter.

Ergebnis der Tagung: Alles bleibt wie gehabt.  Der EZB-Leitzins, der auch einen direkten Einfluss auf Zinsen für Geldanlagen wie etwa Festgeld hat, bleibt auf seinem Rekordtief von 1,0 Prozent. Seit dem 13. Mai 2009 können sich die Geschäftsbanken der Euro-Zone zu diesem niedrigen Zinssatz refinanzieren. Wobei dies nicht der alleinige Weg der Refinanzierung für Banken ist – wie Norbert Walter, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Mitte September in einem interessanten Interview mit Tagesschau.de klarstellte. Somit ist eine Gegenüberstellung von Leitzins und Festgeldzins bzw. Zinsen für Hypotheken etc. nicht so ohne weiteres möglich.

Zur Zinspolitik zitiert die Financial Times Deutschland den Europachefvolkswirt bei Global Insight, Howard Archer: „Es ist unwahrscheinlich, dass der Zins weiter sinkt. Aber die EZB hat auch keine Eile zu erhöhen“, so Archer.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass die Preise im September erneut gesunken sind. In den nächsten Monaten dürfte die Inflation aber wieder etwas ansteigen.

Somit ist auch hier kein Signal für höhere Zinsen zu erwarten. Bis zum Jahresende dürfte sich gar nichts tun. Für Geldanlagen empfehlen sich in der derzeitigen Situation kurzfristige Festgelder bzw. Tagesgeldkonten.

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

Helfen Sie anderen privaten Anlegern durch ausführliche Kommentare, egal ob zu konkreten Produkten (Festgeld, Tagesgeld) oder allgemein zur finanzpolitischen Entwicklung. Vielen Dank!
Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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