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Zinssatz
Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Die Stiftung Warentest hat in der vergangenen Woche einen praktischen Überblick zu der Einlagensicherung bei Bankeinlagen in Deutschland und ausgewählten europäischen Ländern erstellt. Die Tabelle erlaubt eine rasche Orientierung, welche Einlagensicherung für welches Institut Anwendung findet (auch wenn nur wenige aufgelistet sind).

Für die hier auf Festgeld-Test.com vorgestellten Banken bzw. deren Produkte findet in aller Regel der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken Anwendung. Dieser sieht eine Deckung bis zur Haftungsgrenze von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank vor,  mindestens jedoch 1,5 Mio. Euro. Für private Anleger dürfte das in aller Regel ausreichen, nur wer Multimillionenbeträge anlegt, sollte sich die Bank, bei der er investiert, einmal genauer ansehen. Aber für dieses Klientel wird es dann ohnehin individuelle Angebote geben, Festgeld wir es hier vorgestellt wird ist ein Massenprodukt für den Normalverdiener.

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Luxemburg: Nur bis 50.000 Euro in Festgeld anlegen, empfiehlt Warentest (Grafik: Wikipedia)

Ein Sonderfall ist die Bank of Scotland, für die die britische Einlagensicherung Anwendung findet. Hier sollte man etwas genauer hinschauen, denn die Sicherung endet bei 50.000 britischen Pfund (etwas mehr als 50.000 Euro also). Als Faustregel würden wir hier, ebenso wie die Stiftung Warentest, nur Beträge von maximal 50.000 Euro anlegen. Die Bank of Scotland bietet zwei interessante Produkte, das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland sowie das Festgeld – beide überzeugen durch sehr attraktive Zinsen.

Auch bei der DKB Bank gilt eine andere Einlagensicherungsgrenze. Hier aber zum Vorteil des Anlegers, denn als Tochter der (staatlichen) Bayerischen Landesbank findet die Einlagensicherung des Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) Anwendung. Diese garantiert eine unbegrenzte Deckung – bei der DKB Bank ist man also auf der ganz sicheren Seite.

Für die Angebote von Banken aus Luxemburg, Österreich und den Niederlanden empfiehlt die Stiftung Warentest: Anlagen nur bis zu einer Größenordnung von 50.000 Euro.

Die ARD Online Börsen-Redaktion hat in einem Beitrag die Aussichten für Geldanlagen im Jahr 2010 zusammengestellt. Wobei der Artikel keine klare Empfehlung gibt, sondern letztlich nur für alle einzelnen Anlageformen nachweist, dass alles sehr unsicher ist!

So werden zum einen Aktien als eine interessante Form der Geldanlage gepriesen, diese seien 2009 schließlich um 24 Prozent gestiegen. Später heißt es jedoch, dass der Zenit der Aktienkurse möglicherweise schon erreicht sei, es  drohe  „eine überfällige Korrektur am heiß gelaufenen Aktienmarkt“. Die Prognosen der Banken, die von 5300 bis 7100 Dax-Punkten reichen, sind sehr uneinheitlich, hier ist keine klare Hilfestellung zu erwarten.

„Zinsprodukte wie Tages- und Festgeld sowie Anleihen dürften nur dann wieder attraktiv werden, wenn die Notenbanken die Leitzinsen anheben.“, wendet sich der Beitrag dem für die Leser von Festgeld-Test.com interessantesten Themenbereich zu. Dies gipfelt dann darin, einen Anlagenotstand herauf zu beschwören und einen Kölner Anlageberater zu zitieren, der für sichere Anlagen nur noch eine Verzinsung „nahe Null“ erkennen kann.

Hier war einmal ein Link… Aber: Der Beitrag der ARD Online Börsen-Redaktion kann online leider nicht mehr nachgelesen werden.

Unser Geldanlage-Tipp:

Als regelmäßiger Leser von Festgeld-Test.com wissen Sie natürlich, dass es auch in Zeiten von Wirtschaftskrise und niedrigem Leitzins durchaus noch attraktive Verzinsungen für Festgeld und Tagesgeld gibt. Wenn diese Geldanlagen dann noch gegen Bankenpleiten abgesichert sind, Stichwort Einlagensicherung, so spricht nichts dagegen, hier weiter aktiv zu bleiben. Aktien sind grundsätzlich eine sinnvolle Anlage, die derzeit relativ hohen Kurse sollten jedoch bei entsprechenden Investitionen berücksichtigt werden. Das gesamte Ersparte sollte auf keinen Fall in Aktien investiert werden!

Festgeld bietet gegenüber der Aktie den Vorteil einer besseren Planbarkeit. Wenn Sie bei den Zinsen für Festgeld immer die niedrige Inflationsrate berücksichtigen, sind die Renditen gar nicht mehr so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht. Hier unser Zinsvergleich für Festgeld

Wir haben heute unseren Zinsvergleich für Festgeld aktualisiert. Ausschlaggebend war eine Zinssenkung der Mercedes Bank, die den Zins für ihr Festzinskonto bei einer Laufzeit von 12 Monaten von 1,75 Prozent p.a. auf jetzt 1,60 Prozent p.a. abgesenkt hat, die übrigen Zinssätze blieben unangetastet.

Für kurze Laufzeiten würden wir aber ohnehin zu einem Tagesgeldkonto raten, etwa das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland. Hier sind derzeit 2,3 Prozent p.a. zu bekommen, wobei beim Tagesgeld natürlich die jederzeit mögliche Zinsänderung berücksichtigt werden muss.

Auch für das Tagesgeld der 1822direkt Bank mussten wir eine Zinssenkung feststellen, jetzt sind dort noch 2,0 Prozent p.a. zu bekommen. Beim Festgeld der Bank of Scotland gab es hingegen eine minimale Verbesserung.

Unsere beiden letzten Direktbanken, die wir im Zinsvergleich regelmäßig beobachten, Wüstenrot Bank und SEB Bank,  ließen ihre Zinsen unverändert:

Wie wird sich der Festgeld-Markt im gerade begonnenen Jahr 2010 (Nachträglich noch eine „frohes neues Jahr“ an alle Leser) entwickeln? In den letzten Tagen sind zahlreiche Prognosen zu lesen. Ein besonders guter Blog, der volkswirtschaftliche Themen auf einem sehr hohen Niveau behandelt, ist der Herdentrieb-Blog aus dem Hause Zeit-Online. „So funktioniert Kapitalismus“ ist das Motto, oder besser gesagt der Anspruch, den das Team Robert von Heusinger, Lucas Zeise und Dieter Wermuth an sich und Ihre Arbeit stellen.

Für 2010 haben die Herdentriebler einige Thesen aufgestellt. Da sie in der Vergangenheit mit ihren Prognosen recht gut lagen und ihre Postings immer sehr fundiert sind, sollte man sich die 10 Wetten für 2010 einmal genau ansehen.

Für den Festgeld-Markt interessant ist etwa die Wette 4

Die Inflation wird in Deutschland im ersten Halbjahr in Richtung zwei Prozent marschieren.

Haupttreiber sei hierbei der Ölpreis: Wenn man Energie- und Nahrungsmittelpreise heraus rechnet, wird die Kerninflationsrate bei unter einem Prozent liegen, so Herdentrieb.

Für den Leitzins der EZB wird für das gesamte Jahr ein stabiler Wert von 1,0 Prozent prognostiziert.

Wenn man diese Prognosen für realistisch hält (was wir tun), deutet einiges darauf hin, dass wir im neuen Jahr nur wenig Bewegung am Zinsmarkt für Festgeld, Tagesgeld & Co. sehen werden. Wir hatten hier vor zwei Monaten bereits den Standpunkt vertreten, dass die derzeitige Situation an den Märkten unklar ist und steigende Zinsen unwahrscheinlich seien. Die schleppende Dynamik der Konjunkturprogramme und die zu erwartenden Einbrüche am Arbeitsmarkt dürften diesen Anstieg weiter nach hinten verschieben.Die Wende am Zinsmarkt lässt noch auf sich warten

Unser Festgeld-Tipp

Wer jetzt in Festgeld einsteigen möchte, sollte es tun, denn steigende Renditen sind für die nächsten Monate nicht zu erwarten. Eine Stückelung des anzulegenden Vermögens auf verschiedene Laufzeiten kann die Flexibilität erhöhen, natürlich muss hier der eigene Finanzbedarf in den nächsten Jahre berücksichtigt werden.

Diese Internetseite ist erst wenige Monate alt und erfreut sich schon großer Beliebtheit. Vielen Dank an alle Besucher für das Vertrauen in unsere Ratschläge und Empfehlungen, die hoffentlich hilfreich waren. Konstruktive Beiträge (Kommentare) sind natürlich immer willkommen, oft mussten wir hier aber Schleichwerbung löschen… Das Festgeld-Jahr neigt sich dem Ende entgegen, der Dezember 2009 ist der Monat, in dem man auf das Jahr 2009 zurückblicken kann.

Der Trend, soviel scheint klar, ging 2009 klar in Richtung sichere Geldanlagen. Die Krise im Finanzsektor, bei der so mancher Kleinanleger viel Geld verloren hat, führte zu einer Rückbesinnung auf sichere Anlagen für das private Vermögen. Die historisch wohl sicherste Anlage ist die in Gold – und hier hat eine regelrechte Goldgräberstimmung die Republik und die ganze Welt erfasst, der Goldpreis ist geradezu explodiert. Natürlich ist die Investition in Gold  eine Anlage ohne feste Rendite, hier kann man nur auf steigende Kurse hoffen.

Als klassische Krisenwährung ist das wertstabile Gold gerade für Anlager interessant, die Angst vor einer Hyperinflation haben – und genau deshalb wurde 2009 in großen Mengen Gold gekauft. Bisher sind fürden Beginn einer Hyperinflation keine Anzeichen erkennbar, aber die Krise ist ja auch noch nicht ausgestanden – im Jahr 2010 wird sich zeigen, wie sich die Milliardensummen, die die Regierung in den Wirtschaftskreislauf gepumpt hat, bei der dann hoffentlich wieder anziehenden Konjunktur auswirken werden.

Eine andere sichere Geldanlage ist natürlich das Festgeld, und darum soll es hier ja gehen! Festgeld ist freilich eine Form der Geldanlage, die – anders als Gold – keinen Wert an sich hat, sondern an den Wert der jeweiligen Währung gekoppelt ist. Dafür hat man hier aber den Vorteil, eine Verzinsung zu erzielen. Nichts spricht dagegen, in seinem Portfolio auch Gold zu berücksichtigen, jedoch sollten verzinsliche und renditebringende Anlageformen wie Festgeld das Übergewicht behalten.

Unsere Empfehlung: Bleiben Sie Festgeld-Test.com weiter treu, wir werden hier auch im nächsten Jahr stets unsere Einschätzungen zu den unserer Meinung nach besten Festgeldangeboten kundtun. Wir möchten Ihnen die Auswahl eines passenden Festgeldprodukts erleichtern. Den schnellen Überblick erhalten Sie in unserem Festgeld-Vergleich, eine genauere Beschreibung der Top-Festgelder finden Sie im Überblick der Festgeldangebote.

Hier werden bekanntlich nur die Festgeldangebote von Direktbanken vorgestellt, da diese einfach bessere Konditionen bieten. Doch es ist immer interessant, einmal einen Blick auf die Konditionen der großen Geldhäuser zu werfen. Wie sieht es beispielsweise bei Deutschlands größter Privatbank aus, der Deutschen Bank?

Im Internet ist der Abschluss des Produkts Deutsche Bank Festzins-Sparen möglich – und erwünscht, denn die dort angebotenen Konditionen sind nur bei einem Vertragsabschluss über das Internet oder die Telefon-Hotline möglich. Das hat schon ein „Direktbank-Feeling“, die Deutsche Bank möchte hier offensichtlich Kosten einsparen, um bessere Konditionen anbieten zu können. Bekanntlich sind Geldanlager, die sich online informieren, eine sehr preissensible Klientel.

Was wird an Zinsen geboten?

Laufzeit Zins p.a.
6 Monate 0,50%
1 Jahr 1,00%
2 Jahre 1,35%
3 Jahre 2,00%
4 Jahre 2,25%
5 Jahre 2,50%
6 Jahre 2,75%
7 Jahre 3,00%
8 Jahre 3,10%

Zu beachten ist: Für Anlagen, die bis zu zwei Jahren laufen, wird eine Mindestanlagesumme von 2.500 Euro verlangt. Wer sein Geld länger bei der Deutschen Bank anlegen möchte, ist bereits ab 500 Euro willkommen.

Ein Vergleich mit unseren hier vorgestellten Produkten zeigt sofort einen deutlichen Zinsunterschied. So bietet das Festgeld der Bank of Scotland bereits bei einer Anlage über zwei Jahre einen Zinssatz von 3,70 Prozent p.a. – dies ist bei der Deutschen Bank  selbst bei einer Anlagedauer von 8 Jahren nicht möglich, hier werden nur 3,10 Prozent p.a. geboten. Auch die Mercedes Bank bietet für ihr Festzinskonto eine attraktivere Verzinsung und liegt beispielsweise bei einer Anlagedauer vom 6 Jahren um 0,75 Prozentpunkte vor der Deutschen Bank.

Wie zu erwarten, kann die Deutsche Bank mit ihrem Produkt Festzins-Sparen also nicht an die Angebote der hier vorgestellten Direktbanken heranreichen.

Die Bank of Scotland hat die Zinsen für ihr Festgeld leicht abgesenkt. Trotzdem bleibt das Festgeld einer der Spitzenreiter bei Festgeld-Test – hier macht man als Anleger keine Fehler.

Nachfolgend die aktuellen Konditionen, die seit dem 10.11.2009 Gültigkeit haben:

Die erneute Zinsanpassung vom 30.11.2009 ist in der folgenden Tabelle bereits berücksichtigt.

Zinsen für das Bank of Scotland Festgeld

Festgeld mit jährlicher Zinszahlung Festgeld mit monatlicher Zinszahlung
24 Monate 2,35 % p.a. 24 Monate 2,30 % p.a.
36 Monate 3,10 % p.a. 36 Monate 3,05 % p.a.
48 Monate 3,50 % p.a. 48 Monate 3,45 % p.a.
Stand: 30.11.2009 Stand: 30.11.2009

Eine Mindestanlagesumme oder maximale Anlagesumme gibt es nicht.

Bank of Scotland Festgeld – eine empfehlenswerte Geldanlage

Das Festgeld der Bank of Scotland kann nach wie vor als eines der attraktivsten Angebote auf dem deutschen Markt angesehen werden. Die Einlagen sind bis zu einer Höhe von 50.000 britischen Pfund (ca. 59.000 Euro) durch die staatliche britische Einlagensicherung zu 100 Prozent abgesichert. Beachten Sie auch unser Profil des Festgeld der Bank of Scotland in unserem Überblick der besten Festgeldangebote. Für das Festgeld muss zuerst ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet werden. Es fallen in keinem Fall Gebühren an, und der Anmeldevorgang ist sehr benutzerfreundlich gestaltet. Unsere Meinung: Eine gute Wahl!

Die Bank of Scotland bietet für ihr beliebtes Tagesgeld jetzt nur noch einen Zins von 2,3 Prozent p.a. (zuvor 2,5 Prozent). Nach eigenen Angaben sei dieses Korrektur „der aktuellen Marktentwicklung“ geschuldet.

Die Zinssenkung wird ab dem 10. November 2009 wirksam und betrifft die Tagesgeldkonten von Neu- und Bestandskunden.

„Trotz dieser Anpassung bieten wir Ihnen weiterhin einen attraktiven Zinssatz sowie ein faires und transparentes Angebot ohne Zusatzbedingungen.“, so die Bank of Scotland. Das Tagesgeld lässt sich wirklich sehr einfach beantragen, hier ist die Bank mit ihrem schottischen Mutterhaus überaus kundenfreundlich.

Wie aber sind die 2,3 Prozent p.a. im aktuellen Marktumfeld zu bewerten? Wir haben hier bereits geäußert, dass für 2010 wieder mit steigenden Zinsen gerechnet werden darf und eine Wende am Zinsmarkt kommen sollte. Auch wenn diese Konditionsänderung in die entgegengesetzte Richtung zu laufen scheint, so haben wir an dieses Prognose nichts zurück zu nehmen.

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

Helfen Sie anderen privaten Anlegern durch ausführliche Kommentare, egal ob zu konkreten Produkten (Festgeld, Tagesgeld) oder allgemein zur finanzpolitischen Entwicklung. Vielen Dank!
Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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