Im Überblick
Zinssatz
Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Die europäische Zentralbank EZB hat auf ihrer heutigen Sitzung überraschend den wichtigsten Leitzins gesenkt. Mit Wirkung vom 9. November wird der Leitzins um 25 Punkte auf 1,25 Prozent reduziert. Dieser Schritt ist für Marktbeobachter überraschend. Der EZB-Präsident Mario Draghi hatte erst vor wenigen Tagen sein Amt angetreten und die Nachfolge von Jean-Claude Trichet angetreten.

Der Italiener Draghi wird sich im Laufe des Tages im Rahmen einer Pressekonferenz zu der Entscheidung äußern. Üblicherweise werden Leitzinsen gesenkt, wenn dir wirtschaftliche Lage sich verschlechtert, wofür es bereits Anzeichen im Euro-Raum gibt. Die allgemeinen Unsicherheiten bezüglich der Griechenland-Krise hatten diesen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unwahrscheinlich erscheinen lassen. Möglicherweise möchte Draghi so zum einen die Unabhängigkeit der EZB unterstreichen, zum anderen mit dieser Aufmerksamkeit erregenden Handlung ein ganz persönliches Zeichen setzen.

Als Hauptgrund für diesen Schritt gab Draghi in der folgenden Pressekonferenz den Niedergang der Konjunktur an. Eine ganze Reihe von Wirtschaftsindikatoren würden nach Angaben des Italieners eine milde Rezession im Euro-Raum signalisieren. Außerdem sehe der bisherige Chef der italienischen Notenbank keine Gefahr, dass die Preise schneller steigen, sagt . Die Inflation würde seine Ansicht nach im kommenden Jahr wieder unter zwei Prozent sinken, allein weil Löhne und Kosten nicht schneller steigen.

EZB-Präsident Draghi während seiner ersten Pressekonferenz. (Foto: EZB)

EZB-Präsident Mario Draghi während seiner ersten Pressekonferenz. (Foto: EZB)

Den von vielen Experten kritisierten Aufkauf von Staatsanleihe durch die EZB bezeichnete Draghi als „vorübergehend, begrenzt und für die Durchsetzung der Geldpolitik nötig“. Und bevor er die Konferenz beendete, wies er noch auf die Unabhängigkeit der Zentralbank hin.

Ein Kommentator der FAZ lobt Draghi für seinen unerwarteten Schritt einer Zinssenkung und dessen logische Begründung:

„Bemerkenswert ist die Klarheit, mit der Draghi die Zinssenkung begründet. Zuletzt hätten sich unter anderem der inländische Konsum und die Auslandsnachfrage abgeschwächt. Hinzu kommen alarmierend niedrige Stimmungswerte in der Industrie.“

Was bedeutet diese Zinssenkung nun für den Festgeldmarkt? Die EZB geht von einer sinkenden Inflation und einer schwächeren Wirtschaft aus und senkt folgerichtig den Leitzins. Somit sind steigende Zinsen für Festgelder in nächster Zeit nicht mehr zu erwarten. Das derzeit relativ hohe Zinsniveau lädt dazu ein, jetzt schnell in Festgeld einzusteigen und von den attraktiven Renditen zu profitieren, die sich in wenigen Wochen verschlechtern dürften.

Die Bank of Scotland dreht auf: Für alle Neukunden hat die Bank mit den schottischen Wurzeln das Startguthaben um 50 Prozent angehoben. Jetzt können sich deutsche Anleger über 30 Euro freuen, die es gratis dazu gibt – bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Auch für Festgeldanlager ist diese Nachricht von Bedeutung, denn das (kostenlose) Tagesgeldkonto ist Voraussetzung, um bei der BoS eine Festgeldanlage zu tätigen.

Ebenso sind die Zinsen für das Tagesgeld erneut angehoben worden, nachdem erst Anfang September eine Zinserhöhung stattgefunden hatte. Jetzt können sich Tagesgeldkontoinhaber über stolze 2,7 Prozent Zinsen freuen – und trotz dieser hohen Rendite ist das Tagesgeldkonto täglich verfügbar, und Gebühren für die Kontoführung gibt es hier nicht. Fast drei Prozent Verzinsung – so etwas bieten die wenigsten Wettbewerber für ihre Festgelder, und hier handelt es sich – darauf sei nochmals hingewiesen – um eine sehr flexible Form der Geldanlage.

Und weil zwei positive Nachrichten nicht genug sind: Die Bank of Scotland erhöhte ebenfalls die Verzinsung für ihr Festgeld. Der maximal erreichbare Zinssatz stieg auf 4,5 Prozent p.a. (bei der Anlagedauer fünf Jahre und einer jährlichen Zinsauszahlung). Einen Überblick über die Konditionen der hier erwähnten Produkte erhalten Sie in unserer Rubrik Festgeldangebote.


Bleibt noch darauf hinzuweisen, dass das Banking bei der konsequent über den Vertriebskanal Internet arbeitenden Bank of Scotland nicht nur äußerst bequem, sondern auch sicher von der Hand geht. Und die Sicherheit ist TüV-geprüft! Kein Wunder also, dass die Bank of Scotland regelmäßig in der Fachpresse als eine der deutschen Top-Direktbanken ausgezeichnet wird, die Zeitschrift Euro vergleich beispielsweise in Ausgabe 5/2011 insgesamt 50 Geldinstitute – Platz ein im Bereich Tagesgeld konnte sich die Bank of Scotland sichern.

Nutzen Sie auch unseren Zinsspiegel, um weitere Angebote zu finden.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den wichtigen Leitzinssatz unverändert bei 1,5 Prozent zu belassen. Dieser war zuletzt am 7. Juli 2011 angehoben worden. Der Leitzins hat indirekte Auswirkungen auf das allgemeine Zinsniveau der Privatbanken, höhere Leitzinsen führen mit einer gewissen Verzögerung tendenziell zu höheren Renditen bei Festgeld, Tagesgeld & Co.

Wie Tagesschau.de berichtet, entschied der EZB-Rat außerdem, dass „zwei langfristige Refinanzierungsoperationen anzustoßen“ sein, eine im Oktober mit einer Laufzeit von voraussichtlich zwölf Monaten und eine im Dezember mit einer Laufzeit von voraussichtlich 13 Monaten. Die Banken sollten dabei so viel Geld bekommen, wie sie benötigten. Hiervon werden insbesondere die Bankinstitute aus den wirtschaftlich angeschlagenen Staaten Griechenland, Irland und Portugal profitieren, die sich nur noch schwer auf „normalem“ Wege mit Kapital versorgen können.

Auch wird die EZB, so Präsident Trichet, weiterhin Staatsanleihen aufkaufen. Für den Zeitraum November 2011 bis Oktober 2012 sind für den Aufkauf von Staatsanleihen 40 Milliarden Euro eingeplant. Dieser war in der Vergangenheit auch innerhalb des EZB-Rats sehr umstritten und führte unter anderem zur Rücktrittsankündigung des Chefvolkswirt der EZB, des Deutschen Jürgen Stark. Dieser wird übrigens durch einen Landsmann ersetzt werden, Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen wird das wichtige Amt demnächst übernehmen.

Die Zinsentscheidung der EZB war so von Experten erwartet worden, wenngleich das Umfeld derzeit schwierig ist: eine hohe Inflation, die normalerweise zu einer Zinserhöhung führen müsste, verbunden mit einer schwächer werdenden Konjunktur, die nach Zinssenkungen ruft. Ein Einfluss auf den deutschen Festgeldmarkt ist durch die EZB-Entscheidung nicht zu erwarten, hier dürfte alles beim Alten bleiben.

Die Bank of Scotland hat die Frequenz ihrer Zinsänderungen in den letzten Monaten deutlich erhöht. Somit können wir nicht auf jede Anpassung – sei es nach oben oder nach unten – in einem eigenen Beitrag eingehen. Zuletzt gab es jedoch einen merkbaren Zinsanstieg, auf den wir hinweisen möchten. Der höchstmögliche Zinssatz beläuft sich nunmehr auf 4,4 Prozent p.a. Auch wurde das Festgeld mit einer Laufzeit über 36 Monaten wieder ins Angebot aufgenommen.

Hier die aktuellen Zinskonditionen.

Die Bank of Scotland wechselt in immer kürzerer Frequenz die Zinsen für Ihre Produkte. Heute wurden die Konditionen für das Festgeld der Bank of Scotland geändert – glücklicherweise nach oben.

Bei den Festgeldangeboten mit einer jährlichen Zinszahlung bleib der Zinssatz für die 12 Monate Laufzeit unverändert bei 3,0 %, bei der  48 Monate Laufzeit stieg er auf 3,9 % (alter Zinssatz: 3,6 %). Auch bei der größtmöglichen Laufzeit von 60 Monaten gab es einen Sprung nach oben: jetzt erhalten Festgeldanleger hier 4,25 % auf Ihr angelegtes Kapital, der alte Zinssatz belief sich auf 4,1 %. Alle Werte p.a. (per annum).


Der Vollständigkeit halber auch die Veränderungen bei der monatlichen Zinszahlung:

48 Monate Laufzeit: 3,85 % (alter Zinssatz: 3,55 %)

60 Monate Laufzeit: 4,20 % (alter Zinssatz: 4,05 %)

Alle Informationen finden Sie auch in unserer Detailansicht der vorgestellten Angebote. Weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage!

Nachdem wir von der Bank of Scotland jetzt einige Monate relativ stabile Zinsen gesehen haben, folgt nun bereits die zweite Zinserhöhung binnen 4 Wochen: Die Zinsen für das Tagesgeldkonto steigen von 2,5 Prozent auf 2,6 Prozent p.a. – eine gute Nachricht! Achtung: Beim Tagesgeld ist der Zinssatz nicht fixiert, dieser Zinsbonus und weitere Erhöhungen wirken sich also auch auf Kunden aus, die bereits ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland führen. Natürlich kann ein solcher Automatismus auch in die andere Richtung gehen, aber Zinssenkungen erscheinen im gegenwärtigen Umfeld eher unwahrscheinlich.

Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick über das beliebte Festgeldkonto der Bank of Scotland.

Verwechseln Sie dieses Institut bitte nicht mit der Royal Bank of Scotland, die mit einem geplantem Stellenabbau derzeit für negative Schlagzeilen sorgt – obwohl sie in Folge der Finanzkrise bereits um 27.500 Stellen reduziert hat. Nochmal: diese Zahlen beziehen sich auf die Royal Bank of Scotland!

Die deutsche Tochtergesellschaft der Bank of Scotland ist hingegen weiter auf Expansionskurs. Durch eine schlanke Direktbankstruktur und den Verzicht auf ein Filialnetz kann sie sich immer weiter am deutschen Festgeld- und Tagesgeldmarkt etablieren.

Sie suchen weitere Infos zu aktuellen Zinsen? Dann könnte Sie auch unser Festgeldvergleich interessieren, der aber nicht nur Festgelder, sondern auch ausgewählte Tagesgeldkonten anhand der wichtigsten Kennzahlen vergleicht und den Markt so transparenter macht. Weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage!

Übrigens: Wer jetzt ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet, erhält als Bonus ein Startguthaben in Höhe von 20 Euro. Unser Tipp: Zugreifen, denn ein attraktiveres Tagesgeld gibt es derzeit, zumindest auf dem deutschen Markt, nicht!

Die Bank of Scotland hat mit Wirkung vom 14.07.2011 die Zinsen für das Tagesgeldkonto angehoben. Diese steigen von 2,4 Prozent auf nun 2,5 Prozent. Zum Verständnis: Beim Tagesgeld können die Zinssätze täglich geändert werden, anders als beim Festgeld ist die Planungssicherheit also begrenzt. Dafür hat der Anleger aber auch den Vorteil einer täglichen Verfügbarkeit – er muss also nicht den Ablauf einer vereinbarten Anlagedauer beachten, wenn er kurzfristig an sein Geld möchte.

Neben der Zinserhöhung verlängert die Bank of Scotland auch das Begrüßungsgeld. Bis zum 31.08.2011 erhält jeder neue Anleger eine Willkommenszahlung in Höhe von 20 Euro. Bisher waren es 30, aber auch (etwas) kleinere Geschenke sind ja bekanntlich willkommen, und bei größeren Anlagesummen wird dieser Rückgang durch die Zinserhöhung ja mehr als weggemacht.

Beim Bank of Scotland Festgeld wurden einige Angebot mit einer monatlichen Zinsauszahlung gestrichen. Vermutlich war die Nachfrage hiernach zu schwach, wir raten ohnehin zu einer jährlichen Zinsauszahlung, da hier höhere Renditen kassiert werden können. Bei letzteres Gruppe gab es keine Änderungen, weiterhin stehen Produkte mit einer Anlagedauer von einem Jahr (12 Monaten) bis hin zu sechs Jahren im Angebot der Bank of Scotland.

Weitere Infos zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland hat mit sofortiger Wirkung den Zinssatz für das Bank of Scotland Festgeldkonto mit einjähriger Laufzeit angehoben. Festgeld-Anleger können sich über eine Rendite von 3,0 Prozent p.a. freuen – ein sehr starker Wert.

"Guter Rat" kürte BoS zum besten Festgeldanbieter

„Guter Rat“ kürte BoS zum besten Festgeldanbieter

Die Verbraucherzeitschrift „Guter Rat“ hatte genau dieses Produkt (Festgeld 1 Jahr) bereits in ihrer Mai-Ausgabe als „Bester Anbieter“ ausgezeichnet. Und das war vor der Zinserhöhung – jetzt hat die Bank of Scotland diesen Titel erst recht verdient. Die übrigen Zinssätze bleiben auf dem bisherigen Niveau, also durchweg im obersten Feld angesiedelt, wenn man sie mit den Zinsen der Wettbewerber vergleicht. Möglicherweise reagiert die Bank of Scotland (BoS) damit auch auf die Zinserhöhung der Mercedes Bank, über die wir hier zuletzt berichtet hatten. Ist das der Beginn einer neuen Zinsrallye?

Angesichts der undurchschauberen Lage in Griechenland haben die in den letzten Jahren häufig nachgefragten Währungsanlagekonten etwas an Popularität eingebüßt. Festgeld hingegen, insbesondere, wenn es in einem stabilen Bankensystem wie dem deutschen oder dem britischen (was für die Bank of Scotland ja der Fall ist) verankert ist, konnten wieder mehr Privatanleger ansprechen. Und angesichts der derzeit erfreulichen Zinsentwicklung spricht nichts dagegen, wieder auf Festgeld zu setzen.

Hier alle Infos zum Festgeld

Unsere Prognose: Die Zinsen könnten noch leicht weiter steigen. Das sollte aber kein Grund sein, angesichts der attraktiven Konditionen für einige Festgelder mit der Anlage zu zögern – denn allzu groß werden die Zinssprünge nicht sein. Dafür fehlen derzeit einfach die makroökonomischen Impulse. Auch ein Ende des jungen Wirtschaftsaufschwungs ist  nicht mehr undenkbar – hervorgerufen beispielsweise durch einen möglichen Konkurs Griechenlands. Aber wir sollten ja auch nicht zu pessimistisch denken… Und außerdem: bei der Eröffnung eines kostenlosen Tagesgeldkontos bei der Bank of Scotland (ohne das man kein Festgeld anlegen kann) erhält man noch ein Startguthaben in Höhe von 30 Euro dazu! Sie sehen: mit dem Festgeld der Bank of Scotland liegt man auf jeden Fall richtig.

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

Helfen Sie anderen privaten Anlegern durch ausführliche Kommentare, egal ob zu konkreten Produkten (Festgeld, Tagesgeld) oder allgemein zur finanzpolitischen Entwicklung. Vielen Dank!
Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

Festgeld-Test.com: Wir sorgen für den Überblick!