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Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Die Europäische Zentralbank (EZB, Internetauftritt www.ecb.int) bestimmt unter anderem die wichtigen Leitzinsen. An diesen orientieren sich Banken und passen, je nach Anhebung oder Senkung des Leitzinssatzes, ihre Finenzprodukte (Festgelder, Tagesgelder, Kredite) nach oben- oder unten an. Zudem stabilisiert die EZB durch unterschiedliche Maßnahmen das europäische Bankensystem – vom Vertrauen in die EZB hängt das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung Euro ab. Hier eine Auswahl unserer Artikel über die Europäische Zentralbank, deren Amtssitz in Frankfurt am Main im Herzen Deutschlands ist.

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Die Europäische Zentralbank wird den Leitzinssatz, der aktuell bei einem Prozent liegt, nicht ändern. In ihrer heutigen Sitzung wurde eine Änderung abgelehnt, obgleich sich die wirtschaftliche Lage in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten immer weiter zuspitzt. Aktuell leidet insbesondere Spanien und einer einem Rückgang der Industrieproduktion und einer Massenarbeitslosigkeit, die diesen Namen verdient – fast 25 Prozent Arbeitslosenquote, und bei Jugendlichen ist jeder zweite ohne Job. Daher hatten manche Beobachter mit einer moderaten Senkung gerechnet, zumal andere Zentralbanken (Japan, USA) niedrigere Zinssätze für die Zurverfügungstellung von Geld an Bankinstitute verlangen.

Wie entwickeln sich die Festgeldzinsen?

Was bedeutet diese Entscheidung für Festgeld-Interessierte und allgemein für private Anleger? Es ändert sich erst einmal nichts! In den letzten Monaten sind die Zinsen für Festgeld schrittweise zurückgegangen, eine Senkung des Leitzinses hätte diese Entwicklung weiter beschleunigt. In den nächsten Wochen werden sich alle Blicke auf Spanien richten. Sollte die viertgrößte Volkswirtschaft in der Euro-Zone (nach Deutschland, Frankreich und Italien) tatsächlich Probleme mit der Erneuerung von Krediten haben, und sollten die zur Stabilisierung des heimischen Bankensektors notwendigen Mittel noch höher werden als erwartet, könnte sich auch die EZB zu einem weiteren „großen Schlag“ entschließen, also eine Zinssenkung und/oder Freistellung von einer weiteren Tranche an Geldern zu einem niedrigen Zinssatz an Banken, wie sie das ja vor Kurzem bereits einmal getan hat.

Sowohl für das Tagesgeld, als auch für einen Teil der Festgelder hat die Bank of Scotland in den letzten Tagen an der Zinsschraube gedreht – leider nach unten. Damit folgt die Bank mit den schottischen Wurzeln einem allgemein zu beobachtenden Trend von Zinssenkungen. Das „billige Geld“, mit denen Europas Banken derzeit durch die EZB überschwemmt werden, scheint Wirkung zu zeigen, zumal die private Kreditvergabe in vielen südeuropäischen Ländern zum Erliegen gekommen ist und hierdurch Nachfrage im Euroraum weggebrochen ist.



Vor diesem Hintergrund – und verglichen mit den Wettbewerbern – sind die Festgeldzinsen, die die Bank of Scotland derzeit anbietet, immer noch sehr gut. Das Tagesgeldkonto wurde beispielsweise um 1/10 Prozentpunkt auf jetzt 2,6 Prozent Rendite p.a. gesenkt. So gute Konditionen müssen erst einmal bei in Deutschland operierenden Banken gefunden werden, zumal hier die tägliche Verfügbarkeit über das angelegte Geld sichergestellt ist. Ein Pluspunkt: Das Startguthaben von 30,- Euro für neu-eröffnete Tagesgeldkonten versüßt insbesondere bei kleineren Anlagen die Investition ungemein.

Die wichtigen Infos zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland

Wer ein Festgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnen möchte, für den ist das (kostenlose) Tagesgeldkonto zwingend erforderlich, also profitieren auch langfristige Investoren, die für höhere Zinsen bereit sind, ihr Geld über mehrere Jahre anzulegen, von dieser Aktion der Bank of Scotland.

Achtung: Ab sofort wird das Festgeld über eine Laufzeit von einem Jahr nicht mehr angeboten!

Hier die aktuellen Konditionen für das BoS Festgeld

Weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Geldanlage wünscht das Team von Festgeld-Test.com. Bleiben Sie Optimist!

Update: Die Startguthabenaktion bleibt uns noch eine Weile erhalten – sie wurde jetzt bis 31.05.2012 verlängert.

 

Das neue Jahr steht vor der Türe – und die letzten Wochen und Monate kann man durchaus als turbulent bezeichnen. Diese Woche steht im Zeichen des „cheap money“, mit dem sich die europäischen Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) eindecken können.

Gleichzeitig nimmt das Misstrauen der Banken untereinander jedoch zu, die Zwischenbankgeschäfte (also das Verleihen von Geld von Bank zu Bank, unter Ausschluss von Nichtbanken) gestalten sich zunehmend schwieriger. Grund hierfür ist das wachsende Misstrauen der Banken in die Solvenz ihrer Wettbewerber, dass man zum Beginn der Finanzkrise 2008 bereits schon einmal beobachten konnte.

Dazu liefert ein Artikel in der F.A.Z. Zahlen:

Am Mittwoch teilte die Notenbank mit, dass die Einlagenfazilität vor Weihnachten knapp 452 Milliarden Euro betragen hat. Dies ist der höchste Stand bislang.

Am Vortag waren es noch 412 Milliarden Euro gewesen. Das alte Rekordhoch stammt vom 11. Juni 2010, als 384 Milliarden Euro erreicht worden waren. In der Einlagenfazilität parken die Banken überschüssige Liquidität über Nacht. Ihre Höhe ist ein Krisenindikator, weil sie anzeigt, dass die Institute lieber einen Zinsverlust in Kauf nehmen, als die Mittel am Geldmarkt an Wettbewerber zu verleihen. Dort verharrt die Risikoprämie, also die Differenz zwischen dreimonatigen Ausleihungen (Euribor) und sicheren Übernachtkrediten (Eonia) mit 1 Prozentpunkt auf einem fünf Mal so hohen Niveau wie zu normalen Zeiten.

Der Autor mutmaßt, dass, sollte die Einlagenfazilität bis Februar nicht zurückgehen „und weiter auf dem hohen Niveau von 300 bis 400 Milliarden Euro bleiben, dann könnte dies ein Indiz dafür sein, dass die Geldschwemme der EZB nicht im Wirtschaftskreislauf ankommt und eine Kreditklemme gerade im Süden Europas immer wahrscheinlicher wird.“

Was könnte eine solches Zurückhalten von Geld nun für den privaten Anleger bedeuten? Allgemeiner: Wie wird sich der Festgeld-Markt, den wir hier ja nun schon seit einigen Jahren beobachten, im neuen Jahr 2012 weiter entwickeln? Welche Zinsentwicklungen sind zu erwarten, und wie sollte man sich als privater Geldanleger hier positionieren? Unsere Prognose können Sie hier Anfang Januar nachlesen.

Das Team von Festgeld-Test.com wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute eine Senkung des Leitzinssatzes angekünditg: auf gerade einmal 1,0 Prozent soll der wichtige Wert abgesenkt werden. Grund dafür seien die sich ein-trübenden Konjunkturaussichten in der Eurozone, die wiederum maßgeblich durch die Staatsschuldenkrise ausgelöst wurde.

Für das kommende Jahr 2012 rechnet die EZB nur noch mit einem Wirtschaftswachstum des BIP in Höhe von 0,3 Prozent, was kaum noch als Wachstum bezeichnet werden kann.

Ging die EZB, die im September noch von einem Wachstum von 1,3 Prozent für 2012 ausgegangen war, sieht also pessimistisch in die Zukunft. Erst 2013 dürfte es nach den Prognosen der EZB-Banker wieder etwas aufwärts gehen, 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum werden prognostiziert.

Die Inflationsrate werde trotz des schwachen Wachstums im kommenden Jahr über dem Zielwert (2 Prozent) bleiben. Für das endende Jahr 2011 sei mit einer Teuerungsrate von 2,7 Prozent im Euroraum zu rechnen.

Die Bank of Scotland hat die Zinsen für ihre Festgeldprodukte bereits zum zweiten Mal in diesem Monat erhöht. Ein Grund mehr, sich das attraktive Festgeldangebot noch einmal genauer anzusehen.

Im Zuge der aktuellen Zinserhöhung wurden insbesondere die Zinsen für die mittleren Laufzeiten verbessert. Diese wuchsen in den meisten Fällen um 0,2 Prozentpunkte an: Für das Bank of Scotland Festgeld mit einer Laufzeit von zwei Jahren stieg der Zinssatz von 3,25 Prozent auf 3,50 Prozent an (alle Angaben bezogen auf die jährliche Zinsauszahlung), bei drei Jahren Laufzeit von 3,80 Prozent auf eine Rendite von 4,00 Prozent, und bei der vierjährigen Investition in Festgeld kann sich der Anleger jetzt über eine Verzinsung von 4,20 Prozent freuen.


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Das Bank of Scotland Festgeld, das bereits vor dieser Zinserhöhung zu unseren heißen Empfehlungen gehörte, ist somit noch einmal attraktiver geworden. Die neuen Konditionen gelten mit Wirkung ab dem 25.11.2011, also ab sofort – wer jetzt ein Festgeldkonto eröffnet, profitiert von diesen Top-Zinsen.

Unser Tipp: Der EZB-Leitzins wurde gerade gesenkt. Die Aussichten für weiter steigende Zinsen sind dadurch gesunken. Trotzdem erhöht die Bank of Scotland die Zinsen. Jetzt einsteigen und von diesen ansprechenden Festgeldangeboten der Bank of Scotland profitieren – denn weitere Erhöhungen sind nach unseren Erfahrungen in den nächsten Monate eher unwahrscheinlich. Das Festgeld der Bank of Scotland kann nach wie vor nur genutzt werden, wenn zuvor ein kostenloses Tagesgeldkonto eröffnet wurde. Und für das gibt es noch bis zum 31.01.2012 stolze 30 EUR als Dankeschön –  für die erste Einlage auf dem neuen Tagesgeldkonto.

Die europäische Zentralbank EZB hat auf ihrer heutigen Sitzung überraschend den wichtigsten Leitzins gesenkt. Mit Wirkung vom 9. November wird der Leitzins um 25 Punkte auf 1,25 Prozent reduziert. Dieser Schritt ist für Marktbeobachter überraschend. Der EZB-Präsident Mario Draghi hatte erst vor wenigen Tagen sein Amt angetreten und die Nachfolge von Jean-Claude Trichet angetreten.

Der Italiener Draghi wird sich im Laufe des Tages im Rahmen einer Pressekonferenz zu der Entscheidung äußern. Üblicherweise werden Leitzinsen gesenkt, wenn dir wirtschaftliche Lage sich verschlechtert, wofür es bereits Anzeichen im Euro-Raum gibt. Die allgemeinen Unsicherheiten bezüglich der Griechenland-Krise hatten diesen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unwahrscheinlich erscheinen lassen. Möglicherweise möchte Draghi so zum einen die Unabhängigkeit der EZB unterstreichen, zum anderen mit dieser Aufmerksamkeit erregenden Handlung ein ganz persönliches Zeichen setzen.

Als Hauptgrund für diesen Schritt gab Draghi in der folgenden Pressekonferenz den Niedergang der Konjunktur an. Eine ganze Reihe von Wirtschaftsindikatoren würden nach Angaben des Italieners eine milde Rezession im Euro-Raum signalisieren. Außerdem sehe der bisherige Chef der italienischen Notenbank keine Gefahr, dass die Preise schneller steigen, sagt . Die Inflation würde seine Ansicht nach im kommenden Jahr wieder unter zwei Prozent sinken, allein weil Löhne und Kosten nicht schneller steigen.

EZB-Präsident Draghi während seiner ersten Pressekonferenz. (Foto: EZB)

EZB-Präsident Mario Draghi während seiner ersten Pressekonferenz. (Foto: EZB)

Den von vielen Experten kritisierten Aufkauf von Staatsanleihe durch die EZB bezeichnete Draghi als „vorübergehend, begrenzt und für die Durchsetzung der Geldpolitik nötig“. Und bevor er die Konferenz beendete, wies er noch auf die Unabhängigkeit der Zentralbank hin.

Ein Kommentator der FAZ lobt Draghi für seinen unerwarteten Schritt einer Zinssenkung und dessen logische Begründung:

„Bemerkenswert ist die Klarheit, mit der Draghi die Zinssenkung begründet. Zuletzt hätten sich unter anderem der inländische Konsum und die Auslandsnachfrage abgeschwächt. Hinzu kommen alarmierend niedrige Stimmungswerte in der Industrie.“

Was bedeutet diese Zinssenkung nun für den Festgeldmarkt? Die EZB geht von einer sinkenden Inflation und einer schwächeren Wirtschaft aus und senkt folgerichtig den Leitzins. Somit sind steigende Zinsen für Festgelder in nächster Zeit nicht mehr zu erwarten. Das derzeit relativ hohe Zinsniveau lädt dazu ein, jetzt schnell in Festgeld einzusteigen und von den attraktiven Renditen zu profitieren, die sich in wenigen Wochen verschlechtern dürften.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den wichtigen Leitzinssatz unverändert bei 1,5 Prozent zu belassen. Dieser war zuletzt am 7. Juli 2011 angehoben worden. Der Leitzins hat indirekte Auswirkungen auf das allgemeine Zinsniveau der Privatbanken, höhere Leitzinsen führen mit einer gewissen Verzögerung tendenziell zu höheren Renditen bei Festgeld, Tagesgeld & Co.

Wie Tagesschau.de berichtet, entschied der EZB-Rat außerdem, dass „zwei langfristige Refinanzierungsoperationen anzustoßen“ sein, eine im Oktober mit einer Laufzeit von voraussichtlich zwölf Monaten und eine im Dezember mit einer Laufzeit von voraussichtlich 13 Monaten. Die Banken sollten dabei so viel Geld bekommen, wie sie benötigten. Hiervon werden insbesondere die Bankinstitute aus den wirtschaftlich angeschlagenen Staaten Griechenland, Irland und Portugal profitieren, die sich nur noch schwer auf „normalem“ Wege mit Kapital versorgen können.

Auch wird die EZB, so Präsident Trichet, weiterhin Staatsanleihen aufkaufen. Für den Zeitraum November 2011 bis Oktober 2012 sind für den Aufkauf von Staatsanleihen 40 Milliarden Euro eingeplant. Dieser war in der Vergangenheit auch innerhalb des EZB-Rats sehr umstritten und führte unter anderem zur Rücktrittsankündigung des Chefvolkswirt der EZB, des Deutschen Jürgen Stark. Dieser wird übrigens durch einen Landsmann ersetzt werden, Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen wird das wichtige Amt demnächst übernehmen.

Die Zinsentscheidung der EZB war so von Experten erwartet worden, wenngleich das Umfeld derzeit schwierig ist: eine hohe Inflation, die normalerweise zu einer Zinserhöhung führen müsste, verbunden mit einer schwächer werdenden Konjunktur, die nach Zinssenkungen ruft. Ein Einfluss auf den deutschen Festgeldmarkt ist durch die EZB-Entscheidung nicht zu erwarten, hier dürfte alles beim Alten bleiben.

Die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 7. April 2011 hat eine fast zwei Jahre andauernde Stagnationsphase beendet, in der der wichtige Zinssatz bei einem Prozent verharrte. Auch wenn die Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte nur minimal ausfällt, dürfte dadurch der Zinsmarkt in Bewegung gesetzt werden. Die nach wie vor stabil anziehende deutsche Konjunktur wird ein übriges Bewirken, um die Inflation – und damit auch die Zinsen – in die Höhe zu treiben. Diese Entwicklung wird sich unserer Auffassung nach jedoch langsam entwickeln.

Geld: wie anlegen? Foto: Mario Schmidt @ aboutpixel.de

Hierzu die Frankfurter Allgemeine Zeitung:

Die Anhebung des Hauptrefinanzierungssatzes der EZB von 1 auf 1,25 Prozent wurde als Signal gewertet, dass sich nicht nur die Volkswirtschaften in den Kernländern der Währungsunion sondern auch in der Peripherie so weit erholen, dass auf die expansive Notpolitik aus den Krisenzeiten langsam verzichtet werden kann.

Die Stiftung Warentest weist in einem Beitrag, der sich mit den Auswirkungen der Leitzinserhöhung auf die Geldanlagen für Privatanleger befasst, darauf hin, dass die Erhöhung so erwartet worden war und in den einschlägigen Produkten wie Festgeld und Tagesgeld bereits eingepreist wurde.

Wie soll man als Privatanleger auf die Leitzinserhöhung reagieren?

Die Zinsen für ein Tagesgeldkonto sind nicht fixiert und können täglich geändert werden, daher der Name. Steigende Leitzinsen werden folgerichtig auch zu steigenden Tagesgeldzinsen führen, dafür wird der Wettbewerb sorgen. Als Tagesgeldanleger muss man sich also keine großen Gedanken machen, geschweige denn die eigene Strategie anpassen.

Anders sieht es im Bereich Festgeld aus. Hier gibt es zwei Ansätze:

  • Wer auf weiter steigende Zinsen hofft, sollte nur in kurzen Laufzeiten anlegen. Die Bank of Scotland oder die Mercedes Benz Bank bieten bereits Laufzeiten ab 12 Monaten (im Falle der Bank of Scotland) und drei Monaten (Mercedes Bank) an. Da die Zinsen über die Laufzeit dann fixiert sind, könnte man mit einer längeren Laufzeit nicht auf steigende Zinsen reagieren.
  • Womit wir bei Variante zwei wären: Sie gehen nicht von weiter steigenden Zinssätzen aus und möchten nicht auf die besseren Zinsen verzichten, die längerfristige Festgeldanlagen gegenüber den kurzfristigen versprechen. Die hier vorgestellten Festgelder erlauben Anlagehorizonte von bis zu sechs Jahren bei deutlich höheren Zinssätzen.

Wir raten angesichts der insgesamt unsicheren Lage weiterhin zu kurzen Laufzeiten (Variante 1) in Verbindung mit einem Tagesgeldkonto, das ein Höchstmaß an Flexibilität garantiert. Weitere Zinserhöhungen durch die EZB sind auch im Laufe des Jahres 2011 möglich.

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

Helfen Sie anderen privaten Anlegern durch ausführliche Kommentare, egal ob zu konkreten Produkten (Festgeld, Tagesgeld) oder allgemein zur finanzpolitischen Entwicklung. Vielen Dank!
Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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