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Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Archiv für die Kategorie „Festgeld“

Die Targobank hat die attraktiven Willkommensbedingungen für Ihr Festgeldprodukt beendet. Wer die herausragenden 3 Prozent Zinsen für 6 Monate Laufzeit verpasst hat, muss sich jetzt mit den regulären Zinsen für das Targobank Festgeld begnügen. Diese sind nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht so attraktiv, als dass wir uns darüber begeistern könnten (heute sind beispielsweise je nach Laufzeit Zinsen von 0,18 % p.a. bei einer siebentätigen Anlageperiode bis zu 3,20 Prozent Zinsen p.a. für die längst mögliche Festgeld-Anlagedauer von 6 Jahren zu erzielen – die Zinsen werden in kurzen Zeitabständen angepasst, weshalb Sie die aktuellen Konditionen prüfen sollten).

Hier finden Sie noch mehr Infos zum Targobank Festgeld in unserer Festgeldproduktübersicht.

Schade, dass die Targobank, der Nachfolger der Citibank Deutschland, sich nicht dazu entschließen konnte, ihr Festgeld einfacher zu gestalten, wie das etwa die Mercedes Bank oder die Bank of Scotland mit ihren jeweiligen Festgeldern regelmäßig hinbekommen. Wobei  die Bank of Scotland eine Erhöhung ihres Zinsänderungstempos angekündigt hat – eine Entscheidung, die so manchen Anleger verunsichern könnte – denn man weiß nie, ob eine Zinserhöhung oder eine -senkung bevorsteht. Es wird also immer wichtiger, sich vor einem Abschluß mit den Festgeldprodukten mehrerer Anbieter zu befassen.

Die Bank of Scotland hat mit Wirkung vom 9. März 2010 ihre Festgeldzinsen erhöht. Für die Laufzeiten 24, 36 und 48 Monate fand beim Festgeld mit jährlicher Zinsauszahlung jeweils eine moderate Erhöhung von 0,05 bis 0,20 Prozentpunkten statt.

Die neuen Werte: 2,1 Prozent p.a. bei 24 Monaten Anlagedauer, 3,0 Prozent p.a. bei 36 Monaten und 3,5 Prozent p.a. bei 48 Monaten, der längstmöglichen Anlagedauer. Am stärksten stiegen die Zinsen für das Festgeld der Bank of Scotland bei zwei Jahren Anlagedauer.

Auch die Zinsen für die zweite Festgeldvariante, der monatlichen Zinsauszahlung, wurden entsprechend angepasst. Die genauen Zinsen der Bank of Scotland finden Sie übersichtlich in Tabellenform in unserer Festgeldangebot-Rubrik.

Unsere Meinung: Sehr gut, dass die Zinsen nicht mehr sinken, sondern sogar moderat steigen. Möglicherweise hat die Targobank mit ihrem Willkommensfestgeld etwas Bewegung in den Markt gebracht. Dieses ist bei 3,0 Prozent für 6 Monate Laufzeit nach wie vor konkurrenzlos. Aber auch das Festgeld der Bank of Scotland kann sich sehen lassen.

Die neue Targobank macht Ernst: Sie bietet eine garantierte Verzinsung 3,0 Prozent p.a. für eine Anlage über 6 Monate an. Ein im derzeitigen Zinsumfeld äußerst attraktiver Wert. Wie lange dieses Willkommensangebot angeboten wird, ist nicht ersichtlich. Man muss aber von einer relativ kurzen Zeitspanne ausgehen, in der man in den Genuß dieser attraktiven Verzinsung kommen kann.

Zum Vergleich: Bei der Mercedes Bank sind über den Halbjahres-Zeitraum gerade einmal 1,10 Prozent p.a. zu realisieren.

Top-Zins bei Targobank

Für das Targobank Festgeld sind Kontoeröffnung und Kontoführung kostenlos. Angelegt werden können Beträge von 1,- Euro bis 25.000 Euro. Der herausragende Zinssatz gilt für Neuanlagen, d. h. für Gelder, die noch nicht bei der Targobank investiert worden sind – somit scheidet eine Umschichtung von Geldern, die Kunden bereits bei der Citibank angelegt hatten, aus. Es handelt sich aber nicht um ein klassisches Neukundenangebot!

Infos zum Festgeld der Targobank finden Sie auch in unserer Festgeldübersicht. Dort wird derzeit jedoch nur auf dieses Willkommensangebot hingewiesen. Bald werden wir auch die unterschiedlichen Laufzeiten in der bekannten Tabellenform aufführen. Diese sind aber nicht annähernd so attraktiv, insbesondere für kurze Laufzeiten sind sie nicht zu empfehlen.

Wir hoffen auf weitere positive Überraschungen durch die Targobank. Diese Aktion könnte den deutschen Festgeldmarkt wieder etwas in Bewegung bringen.

Die Bank of Scotland Deutschland kann sich über eine mangelnde Nachfrage nach ihren Produkten wie dem Tagesgeldkonto oder dem Festgeld nicht beschweren: Nach eigenen Angaben entschieden sich im ersten Geschäftsjahr bereits 100.000 Kunden für die beiden online vertriebenen Finanzprodukte – eine stolze Zahl.

Zumal in Deutschland aus verschiedenen Gründen eine gewissen Skepsis gegenüber ausländischen Banken besteht – die Bank of Scotland Deutschland gehört, wie der Name schon andeutet, zu einer Bank aus Schottland. Doch aufgrund der sehr attraktiven Konditionen und der vertrauenswürdigen britischen Einlagensicherung entschied sich eine solch große Zahl für das Bankhaus und legten bereits einen Gesamtbetrag von über 1,5 Milliarden Euro an.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Produktübersicht: Hier zum Festgeld der Bank of Scotland und hier zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland.

Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland, hat noch großes vor: „Unser Ziel ist es nun, bis zum Jahr 2012 etwa 300.000 Kunden zu gewinnen und mehr als vier Milliarden Euro in Einlagen zu erreichen.“ Bei den bisher 70 Mitarbeiter, die in der Zentrale in Berlin beschäftigt sind, soll es nicht bleiben, Neueinstellungen sind beabsichtigt.

Und wenn die Pläne aufgehen, steht wird die Bank of Scotland bald auch in weiteren Ländern aktiv werden, bisher bietet sie ihre Produkte in Kontinentaleuropa in Deutschland und in den Niederlanden an.

Tipp:

Derzeit gibt es bei der Bank eine attraktive Aktion:  Bis zum 28.02.2010 können Sie sich 20 EUR Startguthaben bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei der Bank of Scotland sichern – jetzt zuschlagen!

2,3% Tagesgeld bei der Bank of Scotland

Zwar hat es bei der SEB Bank keine Zinsänderung gegeben, doch da die Bank mit den schwedischen Wurzeln zumindest auch keine Senkung vorgenommen hat, möchten wir Sie heute als unseren Tipp nochmals in Erinnerung rufen.

Gestern wurden die Konditionen bei der Mercedes Bank verschlechtert, heute reduziert die Bank of Scotland die (variablen) Zinsen für ihr Tagesgeldkonto. Wer für 2010 mit wieder steigenden Zinsen gerechnet hatte, dürfte im noch recht frischen Jahr 2010 bitter enttäuscht sein.


Doch diese Senkung katapultiert das Festgeld der SEB Bank (Offizielle Bezeichnung: SEB Bank Termingeldkonto) plötzlich nach oben. Vergleichen wir einmal mit dem Festzinskonto der Mercedes Bank: Die SEB Bank bietet gerade einmal drei unterschiedliche Laufzeiten an, die kürzeste beträgt 18 Monate, einen Zeitraum, den die Mercedesbank nicht im Programm hat. Hier werden dann 2,00 Prozent p.a. Verzinsung angeboten. Für 36 Monate steigt der SEB-Zins auf 2,50 Prozent p.a. – die Mercedes Bank bietet für das dreijährige Festgeld den gleichen Zinssatz an.

Bei einer Anlagedauern von 48 Monaten (4 Jahre) können sich die Festgeldkunden der SEB über eine Verzinsung von 3,00 Prozent p.a. freuen, die Mercedes Bank bietet hier 0,1 Prozentpunkte weniger.

Tipp zur SEB Bank

Die Unterschiede zur Mercedes Bank sind nicht gewaltig, aber das Festgeld der SEB Bank hat jetzt leicht die Nase vorn. Bleibt zu hoffen, dass man hier auf ein nach-unten-drehen an der Zinsschraube verzichtet.

Zwei schlechte Nachrichten für die Anhänger der Bank of Scotland: Für das Tagesgeld werden die Zinsen ab dem 2. Februar von 2,3 Prozent auf 2,1 Prozent gesenkt. Da es sich um ein Tagesgeldangebot handelt, betrifft die Zinssenkung auch die Bestandskunden, die bereits ein Tagesgeldkonto der Bank of Scotland besitzen.

Und noch ein Nachtrag: Wir haben die Zinssenkung für das Festgeld der Bank of Scotland glatt verpasst. Zum 19.01.2010 wurde auch hier an der Zinsschraube gedreht, nachdem noch Anfang der Monats eine geringe Zinserhöhung für das Festgeld stattgefunden hatte. Hier die neuen Konditionen:

Zinsen für das Bank of Scotland Festgeld

Festgeld mit jährlicher Zinszahlung Festgeld mit monatlicher Zinszahlung
24 Monate 2,15 % p.a. 24 Monate 2,10 % p.a.
36 Monate 2,75 % p.a. 36 Monate 2,70 % p.a.
48 Monate 3,30 % p.a. 48 Monate 3,25 % p.a.
Stand: 27.01.2010 Stand: 27.01.2010

Eine Mindestanlagesumme oder maximale Anlagesumme gibt es nicht.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bank of Scotland Festgeld.

Die Mercedes Bank wird zum ersten Februar die Zinsen für ihr Festzinskonto (so wird bei der Direktbank mit dem Stern das Festgeld bezeichnet) senken. Betroffen sind die Laufzeiten ab 2 Jahren. Für Festgeld mit Laufzeiten über 3, 6, 9 und 12 Monate ändert sich nichts.

Und natürlich gelten die Senkungen nur für Abschlüsse ab dem Stichtag 1. Februar 2010, für bereits laufende Verträge oder Neuabschlüsse, die noch vor der Zinssenkung realisiert gelten werden, gelten die Konditionen  zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses über die gesamte Laufzeit. Daher ja auch der Name Festgeld – eine Geldanlage mit einer festen und dadurch sehr gut planbaren Rendite.

Hier die Zins-Änderungen für das Mercedes Bank Festzinskonto im Überblick:

Laufzeit Zinsen derzeit Zinsen ab 1.2.
2 Jahre 2,50% p.a. 2,10% p.a.
3 Jahre 3,00% p.a. 2,50% p.a.
4 Jahre 3,30% p.a. 2,90% p.a.
5 Jahre 3,40% p.a. 3,00% p.a.
6 Jahre 3,50% p.a. 3,00% p.a.

Absenkungen von 0,4 bis 0,5 Prozentpunkten – das ist schon ein deutlicher Einschnitt bei der Mercedes Bank, die wir in den letzten Monaten ja immer wieder gelobt hatten. Viele Anleger haben in letzter Zeit Geld bei der Mercedes Bank investiert, die in unserem Festgeldvergleich ganz vorne mitspielt. Wer gerade mit dem Gedanken spielt, sich ein oder mehrere Mercedes Bank-Festzinskonten zu gönnen, sollte schnell handeln und sich die derzeit noch sehr attraktiven Zinsen sichern. Aber auch nach der Senkung sind die Zinsen noch relativ gut, zumindest wenn man Wert darauf legt, bei einer deutschen Bank anzulegen.

Die ARD Online Börsen-Redaktion hat in einem Beitrag die Aussichten für Geldanlagen im Jahr 2010 zusammengestellt. Wobei der Artikel keine klare Empfehlung gibt, sondern letztlich nur für alle einzelnen Anlageformen nachweist, dass alles sehr unsicher ist!

So werden zum einen Aktien als eine interessante Form der Geldanlage gepriesen, diese seien 2009 schließlich um 24 Prozent gestiegen. Später heißt es jedoch, dass der Zenit der Aktienkurse möglicherweise schon erreicht sei, es  drohe  „eine überfällige Korrektur am heiß gelaufenen Aktienmarkt“. Die Prognosen der Banken, die von 5300 bis 7100 Dax-Punkten reichen, sind sehr uneinheitlich, hier ist keine klare Hilfestellung zu erwarten.

„Zinsprodukte wie Tages- und Festgeld sowie Anleihen dürften nur dann wieder attraktiv werden, wenn die Notenbanken die Leitzinsen anheben.“, wendet sich der Beitrag dem für die Leser von Festgeld-Test.com interessantesten Themenbereich zu. Dies gipfelt dann darin, einen Anlagenotstand herauf zu beschwören und einen Kölner Anlageberater zu zitieren, der für sichere Anlagen nur noch eine Verzinsung „nahe Null“ erkennen kann.

Hier war einmal ein Link… Aber: Der Beitrag der ARD Online Börsen-Redaktion kann online leider nicht mehr nachgelesen werden.

Unser Geldanlage-Tipp:

Als regelmäßiger Leser von Festgeld-Test.com wissen Sie natürlich, dass es auch in Zeiten von Wirtschaftskrise und niedrigem Leitzins durchaus noch attraktive Verzinsungen für Festgeld und Tagesgeld gibt. Wenn diese Geldanlagen dann noch gegen Bankenpleiten abgesichert sind, Stichwort Einlagensicherung, so spricht nichts dagegen, hier weiter aktiv zu bleiben. Aktien sind grundsätzlich eine sinnvolle Anlage, die derzeit relativ hohen Kurse sollten jedoch bei entsprechenden Investitionen berücksichtigt werden. Das gesamte Ersparte sollte auf keinen Fall in Aktien investiert werden!

Festgeld bietet gegenüber der Aktie den Vorteil einer besseren Planbarkeit. Wenn Sie bei den Zinsen für Festgeld immer die niedrige Inflationsrate berücksichtigen, sind die Renditen gar nicht mehr so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht. Hier unser Zinsvergleich für Festgeld

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Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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