Die Bank of Scotland bietet für ihr beliebtes Tagesgeld jetzt nur noch einen Zins von 2,3 Prozent p.a. (zuvor 2,5 Prozent). Nach eigenen Angaben sei dieses Korrektur “der aktuellen Marktentwicklung” geschuldet.

Die Zinssenkung wird ab dem 10. November 2009 wirksam und betrifft die Tagesgeldkonten von Neu- und Bestandskunden.

“Trotz dieser Anpassung bieten wir Ihnen weiterhin einen attraktiven Zinssatz sowie ein faires und transparentes Angebot ohne Zusatzbedingungen.”, so die Bank of Scotland. Das Tagesgeld lässt sich wirklich sehr einfach beantragen, hier ist die Bank mit ihrem schottischen Mutterhaus überaus kundenfreundlich.

Wie aber sind die 2,3 Prozent p.a. im aktuellen Marktumfeld zu bewerten? Wir haben hier bereits geäußert, dass für 2010 wieder mit steigenden Zinsen gerechnet werden darf und eine Wende am Zinsmarkt kommen sollte. Auch wenn diese Konditionsänderung in die entgegengesetzte Richtung zu laufen scheint, so haben wir an dieses Prognose nichts zurück zu nehmen.




Leichte Zinsänderungen in die ein- oder andere Richtung sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ungewöhnlich, zudem handfeste Zinssignale seitens der EZB bislang ausgeblieben sind. Sie sind vielmehr ein Indiz für die Unsicherheit am Markt – und 0,2 Prozentpunkte sind wirklich nur eine marginale Änderung.

Das Tagesgeld der Bank of Scotland ist unserer Meinung nach weiterhin eine Empfehlung und durchaus attraktiv verzinst. Da die Zinsen beim Tagesgeld nicht fixiert sind, dürften sie auch 2010 wieder steigen.

1 Kommentar zu „Bank of Scotland Tagesgeld jetzt bei 2,3 Prozent“

  • Mathias sagt:

    Mit der ING Diba ist die Bank of Scotland trotz der Zinssenkung noch eines der besten Angebote, vor allem wenn man keine Summenbegrenzungen haben möchte.

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