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Gestern wurde unser Festgeldzinsen-Vergleich aktualisiert. Bald wird diese beliebte Rubrik in Tabellenform um einige Informationen erweitert, damit Sie sich nocht schneller bezüglich Ihrer Geldanlage entscheiden können – seien Sie also gespannt.

Die Mercedes Bank wird zum ersten Februar die Zinsen für ihr Festzinskonto (so wird bei der Direktbank mit dem Stern das Festgeld bezeichnet) senken. Betroffen sind die Laufzeiten ab 2 Jahren. Für Festgeld mit Laufzeiten über 3, 6, 9 und 12 Monate ändert sich nichts.


Mercedes-Benz-Bank Festzins

Und natürlich gelten die Senkungen nur für Abschlüsse ab dem Stichtag 1. Februar 2010, für bereits laufende Verträge oder Neuabschlüsse, die noch vor der Zinssenkung realisiert gelten werden, gelten die Konditionen  zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses über die gesamte Laufzeit. Daher ja auch der Name Festgeld – eine Geldanlage mit einer festen und dadurch sehr gut planbaren Rendite.

Hier die Zins-Änderungen für das Mercedes Bank Festzinskonto im Überblick:

Laufzeit Zinsen derzeit Zinsen ab 1.2.
2 Jahre 2,50% p.a. 2,10% p.a.
3 Jahre 3,00% p.a. 2,50% p.a.
4 Jahre 3,30% p.a. 2,90% p.a.
5 Jahre 3,40% p.a. 3,00% p.a.
6 Jahre 3,50% p.a. 3,00% p.a.

Absenkungen von 0,4 bis 0,5 Prozentpunkten – das ist schon ein deutlicher Einschnitt bei der Mercedes Bank, die wir in den letzten Monaten ja immer wieder gelobt hatten. Viele Anleger haben in letzter Zeit Geld bei der Mercedes Bank investiert, die in unserem Festgeldvergleich ganz vorne mitspielt. Wer gerade mit dem Gedanken spielt, sich ein oder mehrere Mercedes Bank-Festzinskonten zu gönnen, sollte schnell handeln und sich die derzeit noch sehr attraktiven Zinsen sichern. Aber auch nach der Senkung sind die Zinsen noch relativ gut, zumindest wenn man Wert darauf legt, bei einer deutschen Bank anzulegen.

Heute wurde unsere Zinsspiegel aktualisiert. In diesem Festgeld Vergleich finden Sie die aktuellen Konditionen der hier vorgestellten Festgeldangebote. Zwei Banken haben ihre Konditionen angepasst: Die SEB Bank, die wir hier vor kurzem neu vorgestellt hatten, hat den maximal erreichbaren Zinssatz für Festgeld von 3,20 Prozent p.a. auf nun 3,00 Prozent p.a. abgesenkt.

Die Citibank hat ihre Zinssätze leicht angehoben auf jetzt maximal 3,05 Prozent p.a.. Da die SEB Bank diesen leicht niedrigeren Zinssatz bereits bei einer Anlagedauer von 4 Jahren garantiert, im Gegensatz zu 6 Jahren bei der Citibank, ist das Festgeldangebot für die meisten Anleger wohl interessanter als das Citibank Festgeld.

Beide Festgeldangebote sind nach wie vor empfehlenswert. Für Ihre individuelle Anlageentscheidung empfiehlt sich unser praktischer Festgeld-Überblick mit den wesentlichen Parametern aller vorgestellten Finanzprodukte.

Festgeld Vergleich

Die Wüstenrot Bank hat mit Wirkung von heute (10. September 2009) die Zinsen für Festgeld leicht abgesenkt. Wie gehabt sind Anlagen ab 5.000 Euro möglich, ab 25.000 Euro gibt es bessere Zinskonditionen.

Für das Festgeld “Top Termingeld Flex” sind bei der Wüstenrot Bank nun für Anlagen in Festgeld über einen Zeitraum von 12 Monaten 1,01 Prozent, bei 24 Monaten 1,66 Prozent und bei 48 Monaten 2,33 Prozent zu realisieren.

Ab 25.000 Euro Anlagevolumen kommt man in den Genuss von 1,11 Prozent, 1,88 Prozent bzw. 2,55 Prozent für die entsprechenden Anlagezeiträume.

Über diese Werbung gelangen Sie direkt zum Festgeldangebot der Wüstenrot Bank:


Termingeld

Die aktuellen Zinsen aller hier vorgestellten Festgeldangebote finden Sie wie gewohnt in unserem

Festgeld Vergleich

In den letzten Monaten fand eine Zinssenkung nach der anderen statt. Zuletzt senkte die Bank of Scotland die Zinsen für ihr Tagesgeldkonto von 3,0 auf 2,5 Prozent – obwohl man gerade erst mit einer groß anlegten Werbekampagne im Fernsehen für die 3,0 geworben hatte.

Die Mercedes-Bank brachte gar das Kunststück zustande, innerhalb eines Monats (Juli) zwei Zinssenkungen für ihr Festgeld durchzusetzen.

trichet

EZB-Präsident Trichet

Da die letzte Leitzinsanpassung der Europäischen Zentralbank vom Mai schon einige Monate zurückliegt, dürfte sich dieser wichtige Einflussfaktor jetzt in den Angeboten auf dem Markt niedergeschlagen haben.

Gestern bezeichnete EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des EZB-Rates das gegenwärtige Zinsniveau als angemessen.

On the basis of its regular economic and monetary analyses, the Governing Council decided to leave the key ECB interest rates unchanged. The current rates remain appropriate, taking into account all the information and analyses that have become available since our last meeting on 6 August 2009.

Die Bundestagswahlen in Deutschland, dem größten Mitglied in der Euro-Zone, könnten auch eine Auswirkung auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben. Sollten sich die optimistischen Einschätzungen einiger Wirtschaftsexperten bewahrheiten und die Talsohle der Wirtschafts- und Finanzkrise tatsächlich schon durchschritten sein, dürfte das Zinsniveau langfristig auch wieder ansteigen.

Doch Kritiker sehen in den Milliardensummen, die in das Bankensystem gepumpt wurden, eine Gefahr: “Wie kann die Liquidität wieder aus dem Markt herausgenommen werden”, fragte sich sogar der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Hier ist ein reales Inflationsrisiko gegeben.

Somit lässt sich in der gegenwärtigen Situation keine Prognose über das zukünftige Zinsniveau für Festgeld und Tagesgeld abgeben. Ende des Jahres, wenn sich der “Wahlkampfnebel” gelichtet und eine neue Regierung gebildet hat, sollte aber Klarheit bestehen, wohin die Reise geht. Wer jetzt Geld anlegen möchte, kann weder etwas falsch, noch etwas richtig machen – die zukünftige Entwicklung ist einfach zu unsicher.

Heute wurden unser Vergleich der Festgeld-Zinsen für die hier vorgestellten Festgeld-Angebote aktualisiert. Die Wüstenrot-Bank mit dem Top Termingeld flex und die Citibank Deutschland mit ihrem Citibank-Festgeld haben ihre Konditionen verändert. Wie zu erwarten sind die Zinsen in beiden Fällen leicht gesunken.

Nachdem wir hier erst vor einem Monat über eine Zinssenkung der Bank of Scotland berichten mussten, hat die britische Bank schon wieder an der Zinsschraube gedreht. Erneut wurde der Zinssatz für das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland reduziert und beträgt jetzt nur noch 3,0 Prozent (vorher waren es 3,3 Prozent).

Nichts desto trotz ist das Angebot der Bank of Scotland als Festgeld-Alternative unser Tipp Nummer 1! Wobei man immer beachten muss, dass der Zins nicht fixiert ist, weitere Senkungen sind also möglich. Deshalb ist bei längerfristigen Anlagezeiträumen ein echtes Festgeldangebot oder eine Festzinsanlage die bessere Wahl. Unser Zinsspiegel bietet eine Übersicht über die Festgeldangebote, die wir empfehlen können.




Die Zinsen für Festgeld sinken kontinuierlich ab, regelmäßig korrigieren die Anbieter von Festgeldprodukten die Renditen nach unten. Das ist nicht verwunderlich, da sich die Konditionen für Festgeldangebote bekanntlich an den Leitzinsen der EZB orientieren, und diese wurden in den letzten Monaten deutlich herabgesetzt auf derzeit gerade einmal 1,00 Prozent.

Die EZB ist bei ihrer Zinspolitik vor allem der Preisstabilität verpflichtet. Und bei einer sehr niedrigen Inflationsrate im Euroraum besteht kein Grund für höhere Leitzinsen. In Deutschland wurde für den Monat Mai praktisch keine Preissteigerung festgestellt – eine Inflationsrate von 0,0 Prozent, die gemessen wurde, hat absoluten Seltenheitswert in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn man die Inflation berücksichtigt, scheinen die Zinsen für Festgeld plötzlich gar nicht mehr so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Denn bei einer Inflation um den Nullpunkt ist der Zinssatz – oder bessere die Rendite – ja identisch mit dem Wertgewinn, den das eingesetzte Kapital erwirtschaftet. Ob die Jahresrendite nun 5 Prozent beträgt bei einer Inflation von 2 Prozent, oder bei der derzeitigen Null-Inflation eine Rendite von 3 Prozent erwirtschaftet wird – das Ergebnis ist das gleiche.

Einen Vergleich aktuell besonders günstiger Festgeldangebote finden Sie in unserem Zinsspiegel für Festgeld. Sehr interessant sind im Moment die Mercedes-Benz Bank sowie die Bank of Scotland. Hier werden noch sehr gute Zinsen für Festgeld gezahlt.