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Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
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Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Finanzprodukt spielt die Rendite eine große Rolle. Die Zinsen für Festgeld lassen sich dank Internet relativ leicht für unterschiedliche Festgeldangebote abfragen.

Artikel-Schlagworte: „Zinsen für Festgeld“

Die Mercedes Bank wird zum ersten Februar die Zinsen für ihr Festzinskonto (so wird bei der Direktbank mit dem Stern das Festgeld bezeichnet) senken. Betroffen sind die Laufzeiten ab 2 Jahren. Für Festgeld mit Laufzeiten über 3, 6, 9 und 12 Monate ändert sich nichts.

Und natürlich gelten die Senkungen nur für Abschlüsse ab dem Stichtag 1. Februar 2010, für bereits laufende Verträge oder Neuabschlüsse, die noch vor der Zinssenkung realisiert gelten werden, gelten die Konditionen  zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses über die gesamte Laufzeit. Daher ja auch der Name Festgeld – eine Geldanlage mit einer festen und dadurch sehr gut planbaren Rendite.

Hier die Zins-Änderungen für das Mercedes Bank Festzinskonto im Überblick:

Laufzeit Zinsen derzeit Zinsen ab 1.2.
2 Jahre 2,50% p.a. 2,10% p.a.
3 Jahre 3,00% p.a. 2,50% p.a.
4 Jahre 3,30% p.a. 2,90% p.a.
5 Jahre 3,40% p.a. 3,00% p.a.
6 Jahre 3,50% p.a. 3,00% p.a.

Absenkungen von 0,4 bis 0,5 Prozentpunkten – das ist schon ein deutlicher Einschnitt bei der Mercedes Bank, die wir in den letzten Monaten ja immer wieder gelobt hatten. Viele Anleger haben in letzter Zeit Geld bei der Mercedes Bank investiert, die in unserem Festgeldvergleich ganz vorne mitspielt. Wer gerade mit dem Gedanken spielt, sich ein oder mehrere Mercedes Bank-Festzinskonten zu gönnen, sollte schnell handeln und sich die derzeit noch sehr attraktiven Zinsen sichern. Aber auch nach der Senkung sind die Zinsen noch relativ gut, zumindest wenn man Wert darauf legt, bei einer deutschen Bank anzulegen.

Die Bank of Scotland hat die Zinsen für ihr Festgeld leicht abgesenkt. Trotzdem bleibt das Festgeld einer der Spitzenreiter bei Festgeld-Test – hier macht man als Anleger keine Fehler.

Nachfolgend die aktuellen Konditionen, die seit dem 10.11.2009 Gültigkeit haben:

Die erneute Zinsanpassung vom 30.11.2009 ist in der folgenden Tabelle bereits berücksichtigt.

Zinsen für das Bank of Scotland Festgeld

Festgeld mit jährlicher Zinszahlung Festgeld mit monatlicher Zinszahlung
24 Monate 2,35 % p.a. 24 Monate 2,30 % p.a.
36 Monate 3,10 % p.a. 36 Monate 3,05 % p.a.
48 Monate 3,50 % p.a. 48 Monate 3,45 % p.a.
Stand: 30.11.2009 Stand: 30.11.2009

Eine Mindestanlagesumme oder maximale Anlagesumme gibt es nicht.

Bank of Scotland Festgeld – eine empfehlenswerte Geldanlage

Das Festgeld der Bank of Scotland kann nach wie vor als eines der attraktivsten Angebote auf dem deutschen Markt angesehen werden. Die Einlagen sind bis zu einer Höhe von 50.000 britischen Pfund (ca. 59.000 Euro) durch die staatliche britische Einlagensicherung zu 100 Prozent abgesichert. Beachten Sie auch unser Profil des Festgeld der Bank of Scotland in unserem Überblick der besten Festgeldangebote. Für das Festgeld muss zuerst ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland eröffnet werden. Es fallen in keinem Fall Gebühren an, und der Anmeldevorgang ist sehr benutzerfreundlich gestaltet. Unsere Meinung: Eine gute Wahl!

In einem schöne Beitrag wird heute in der FAZ (Online-Ausgabe) eine Idee aufgegriffen, die auch hier schon geäußert wurde: Die Zinsen dürften bald wieder steigen.

Der Artikel mit dem eingängigen Titel Bereitmachen zur Wende weist zutreffend auf eine bereits erfolgte Erhöhung des Leitzinses in Australien hin – ein erstes Zeichen für eine globale konjunkturelle Belebung. Der Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, wird von der FAZ mit folgender Aussage zitiert:

„Im nächsten Sommer, im dritten Quartal, heben dann auch die amerikanische Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank ihre Zinsen an – vermutlich ziemlich gleichzeitig.“

Ob man das jetzt schon so genau sagen kann, möchten wir einmal offen lassen. Doch dass der konjunkturelle Tiefpunkt erreicht scheint, sowohl in den USA als auch in der EURO-Zone, darüber sind sich die Experten mehr oder weniger einig. Lediglich das Tempo, mit dem wir den Vor-Krisen-Stand wieder erreichen können, wird unterschiedlich eingeschätzt.

Im Falle Deutschlands könnten sich die Arbeitslosenzahlen im Winter und Frühjahr 2010 massiv erhöhen – insbesondere dann, wenn Betriebe es nicht schnell genug schaffen, wieder Fuß zu fassen und Arbeitnehmer, die derzeit in der Kurzarbeit „geparkt“ sind, entlassen müssen. Denn dieser Zustand ist natürlich nicht langfristig aufrecht zu erhalten.

Im Juni 2009 waren bundesweit 1.433 Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen – Männer übrigens überproportional, jeder siebte Mann musste kurzarbeiten. Das sind wahrhaft große Zahlen. Sollte ein größerer Teil hiervon seinen Arbeitsplatz verlieren, und davon muss man ausgehen, wird das auch die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland bremsen.

Doch zurück zum Leitzins, der ja auch mittelbaren Einfluss auf die Zinsen für Festgeld hat. Die EZB orientiert sich in ihren Entscheidungen, die im EZB-Rat getroffen werden, zuvorderst an der Inflationsrate. Diese soll in einem gewissen Korridor gehalten werden, ein Mindestmaß an Inflation darf nicht unterschritten, eine Höchstgrenze aber auch nicht überschritten werden – sonst muss die EZB reagieren.

Ein im FAZ-Artikel zitierter Experte rät aufgrund dieser allgemeinen Unsicherheit (wobei Zinserhöhungen auf jeden Fall kommen werden) zu einer Anlage entweder in Tagesgeld oder in Festgeld mit einer kürzeren Laufzeit.

Unser Tipp: Nicht alles auf eine Karte setzen.

Wir könne Ihnen aufgrund der unübersehbaren Lage nur raten, nicht ihr gesamtes liquides Vermögen in ein einziges Produkt zu investieren. Natürlich müssen hier viele individuelle Faktoren bedacht werden, etwa ob Sie das Geld jetzt schon komplett zur Verfügung haben oder erst nach und nach einsteigen möchten, was für Konsumausgaben in den nächsten Jahren anstehen, usw..

In den meisten Fällen würden wir zu einer teilweisen Anlage in ein Tagesgeldkonto raten, auch wenn hier die Zinsen nicht fixiert sind und sogar nochmals sinken könnten, der Rest sollte aber in Festgeld – evtl. auch in mehrere Festgeldprodukte – investiert werden.

Denn höhere Zinsen bei einer höheren Geldanlage gibt es nur selten, bei Mercedes Benz Bank, VW-Bank oder SEB Bank macht es gar keinen Unterschied, ob Sie 50.000 Euro in Festgeld anlegen, oder fünf mal 10.000 Euro in Festgeld investieren – der Zins ist identisch, und Gebühren fallen ohnehin keine an.

Bei einer Stückelung in mehrere Festgeldanlagen könnten Sie beispielsweise 20.000 Euro für einen Zeitraum von 1 Jahre anlegen, 10.000 Euro für 2 Jahre und nochmals 20.000 für 3 Jahre – so erreichen Sie auch bei der Geldanlage Festgeld ein gewisses Maß an Flexibilität, denn wenn praktisch jährlich eine Festgeldanlage ausläuft, können Sie entscheiden, wie Sie das Geld weiter investieren oder komsumieren möchten. Wobei Sie natürlich jederzeit ein Festgeldkonto (bei einem Zinsverlust, der je nach Bank unterschiedlich ausfällt) auflösen dürfen, d.h. an das Geld „rankommen“ – bei einer gestückelten Anlage haben Sie so aber einen geringeren Zinsverlust, da der Zinsausfall nicht Ihr gesamtes Anlagevermögen betrifft.

Wir sehen im Festgeld nach wie vor eine sehr gute Anlageform, bei größeren Summen sollten Sie unserer Meinung nach stückeln und die Geldanlage mit einem Tagesgeldkonto ergänzen. Nutzen Sie auch unseren Festgeld-Vergleich, um die passenden Festgeldangebote zu finden.

Die Zeiten von Zinssenkungen scheinen erst einmal beendet. Heute hat die Bank of Scotland die Zinsen für ihr gerade erst eingeführtes Festgeld erhöht. Solche Nachrichten hört doch man gerne!

Wichtig: Um Festgeld bei der Bank of Scotland anzulegen,  müssen Sie zuvor ein Tagesgeldkonto eröffnen (wenn Sie noch keins besitzen).

In unserer Vorstellung des Festgeldangebots des Bank of Scotland haben wir das neue Finanzprodukt bereits positiv bewertet. Da dieser Test erst zwei Wochen alt ist und die Zinsen sich nun erhöht haben, fällt unser Fazit verständlicherweise ebenfalls gut aus.

Zuerst einmal ein Blick auf die neuen Zinsen des Bank of Scotland Festgeld, die für alle angebotenen Laufzeiten verbessert wurden:

Das Festgeld der Bank of Scotland

Die Bank of Scotland bietet das Festgeld in zwei Varianten: Mit monatlicher oder jährlicher Zinsauszahlung. Anders als beim täglich verfügbaren Tagesgeldkonto wird der Zins über eine bestimmte Laufzeit fixiert. Hier sehen Sie die aktuellen Zinskonditionen:

Festgeld mit jährlicher Zinszahlung Festgeld mit monatlicher Zinszahlung
24 Monate 2,65 % p.a. 24 Monate 2,60 % p.a.
36 Monate 3,30 % p.a. 36 Monate 3,25 % p.a.
48 Monate 3,75 % p.a. 48 Monate 3,70 % p.a.
Stand: 27.10.2009 Stand: 27.10.2009

Die Zinserhöhung ist mit je nach Anlagedauer ca. 0,3 Prozentpunkten zwar moderat, aber dennoch sehr erfreulich.

Interessant ist die Tatsache, dass das Festgeld jetzt auch in der zweijährigen Eingangslaufzeit höher verzinst wird als das in seiner Verzinsung variable Tagesgeld der Bank of Scotland.

Unser Tipp

Durch die Zinserhöhung hat das Festgeld der Bank of Scotland in unseren Augen die Mercedes Bank, unseren „traditionellen Favoriten“, überholt. Wir können es für jeden Anlagezeitraum (also 2 Jahre, 3 Jahre oder 4 Jahre) empfehlen. Eine Alternative für einen kurzen Anlagezeitraum wäre derzeit noch das Tagesgeld der 1822direkt, werfen Sie einen Blick in unseren Zinsspiegel..

Die Wüstenrot Bank hat mit Wirkung von heute (10. September 2009) die Zinsen für Festgeld leicht abgesenkt. Wie gehabt sind Anlagen ab 5.000 Euro möglich, ab 25.000 Euro gibt es bessere Zinskonditionen.

Für das Festgeld „Top Termingeld Flex“ sind bei der Wüstenrot Bank nun für Anlagen in Festgeld über einen Zeitraum von 12 Monaten 1,01 Prozent, bei 24 Monaten 1,66 Prozent und bei 48 Monaten 2,33 Prozent zu realisieren.

Ab 25.000 Euro Anlagevolumen kommt man in den Genuss von 1,11 Prozent, 1,88 Prozent bzw. 2,55 Prozent für die entsprechenden Anlagezeiträume.

Über diese Werbung gelangen Sie direkt zum Festgeldangebot der Wüstenrot Bank:


Die aktuellen Zinsen aller hier vorgestellten Festgeldangebote finden Sie wie gewohnt in unserem

Festgeld Vergleich

Der allgemeine Trend zu niedrigen Zinsen setzt sich fort: Auch die Bank of Scotland hat die Zinsen für das Tagesgeldkonto gesenkt. Erst Anfang Juli waren die Konditionen für Anleger verschlechtert worden, die Zinsen sanken damals von 3,3 auf 3,0 Prozent.

Wer sein Geld jetzt bei der Bank of Scotland anlegt, erhält nur noch eine Verzinsung von 2,5 Prozent. Die Senkung überracht etwas, da die Bank of Scotland erst gerade mit einer großangelegten Werbekampagne für den (ehemaligen) 3,0-Zinssatz begonnen hatte. Doch anscheinend gibt der Markt Raum für solche Zinssenkungen her. Der wesentliche Vorteil des Tagesgeldkontos das Bank of Scotland, die große Flexibilität, bleibt freilich erhalten. Somit ist dieses Produkt gut geeignet, um sein Geld zu Parken und auf wieder steigende Zinsen zu warten.

Die Zinsen für Festgeld sinken kontinuierlich ab, regelmäßig korrigieren die Anbieter von Festgeldprodukten die Renditen nach unten. Das ist nicht verwunderlich, da sich die Konditionen für Festgeldangebote bekanntlich an den Leitzinsen der EZB orientieren, und diese wurden in den letzten Monaten deutlich herabgesetzt auf derzeit gerade einmal 1,00 Prozent.

Die EZB ist bei ihrer Zinspolitik vor allem der Preisstabilität verpflichtet. Und bei einer sehr niedrigen Inflationsrate im Euroraum besteht kein Grund für höhere Leitzinsen. In Deutschland wurde für den Monat Mai praktisch keine Preissteigerung festgestellt – eine Inflationsrate von 0,0 Prozent, die gemessen wurde, hat absoluten Seltenheitswert in der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Wenn man die Inflation berücksichtigt, scheinen die Zinsen für Festgeld plötzlich gar nicht mehr so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussehen mag. Denn bei einer Inflation um den Nullpunkt ist der Zinssatz – oder bessere die Rendite – ja identisch mit dem Wertgewinn, den das eingesetzte Kapital erwirtschaftet. Ob die Jahresrendite nun 5 Prozent beträgt bei einer Inflation von 2 Prozent, oder bei der derzeitigen Null-Inflation eine Rendite von 3 Prozent erwirtschaftet wird – das Ergebnis ist das gleiche.

Einen Vergleich aktuell besonders günstiger Festgeldangebote finden Sie in unserem Zinsspiegel für Festgeld. Sehr interessant sind im Moment die Mercedes-Benz Bank sowie die Bank of Scotland. Hier werden noch sehr gute Zinsen für Festgeld gezahlt.

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

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Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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