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Zwar hat es bei der SEB Bank keine Zinsänderung gegeben, doch da die Bank mit den schwedischen Wurzeln zumindest auch keine Senkung vorgenommen hat, möchten wir Sie heute als unseren Tipp nochmals in Erinnerung rufen.
Gestern wurden die Konditionen bei der Mercedes Bank verschlechtert, heute reduziert die Bank of Scotland die (variablen) Zinsen für ihr Tagesgeldkonto. Wer für 2010 mit wieder steigenden Zinsen gerechnet hatte, dürfte im noch recht frischen Jahr 2010 bitter enttäuscht sein.
Doch diese Senkung katapultiert das Festgeld der SEB Bank (Offizielle Bezeichnung: SEB Bank Termingeldkonto) plötzlich nach oben. Vergleichen wir einmal mit dem Festzinskonto der Mercedes Bank: Die SEB Bank bietet gerade einmal drei unterschiedliche Laufzeiten an, die kürzeste beträgt 18 Monate, einen Zeitraum, den die Mercedesbank nicht im Programm hat. Hier werden dann 2,00 Prozent p.a. Verzinsung angeboten. Für 36 Monate steigt der SEB-Zins auf 2,50 Prozent p.a. – die Mercedes Bank bietet für das dreijährige Festgeld den gleichen Zinssatz an.
Bei einer Anlagedauern von 48 Monaten (4 Jahre) können sich die Festgeldkunden der SEB über eine Verzinsung von 3,00 Prozent p.a. freuen, die Mercedes Bank bietet hier 0,1 Prozentpunkte weniger.
Tipp zur SEB Bank
Die Unterschiede zur Mercedes Bank sind nicht gewaltig, aber das Festgeld der SEB Bank hat jetzt leicht die Nase vorn. Bleibt zu hoffen, dass man hier auf ein nach-unten-drehen an der Zinsschraube verzichtet.
Wir haben heute unseren Zinsvergleich für Festgeld aktualisiert. Ausschlaggebend war eine Zinssenkung der Mercedes Bank, die den Zins für ihr Festzinskonto bei einer Laufzeit von 12 Monaten von 1,75 Prozent p.a. auf jetzt 1,60 Prozent p.a. abgesenkt hat, die übrigen Zinssätze blieben unangetastet.
Für kurze Laufzeiten würden wir aber ohnehin zu einem Tagesgeldkonto raten, etwa das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland. Hier sind derzeit 2,3 Prozent p.a. zu bekommen, wobei beim Tagesgeld natürlich die jederzeit mögliche Zinsänderung berücksichtigt werden muss.
Auch für das Tagesgeld der 1822direkt Bank mussten wir eine Zinssenkung feststellen, jetzt sind dort noch 2,0 Prozent p.a. zu bekommen. Beim Festgeld der Bank of Scotland gab es hingegen eine minimale Verbesserung.
Unsere beiden letzten Direktbanken, die wir im Zinsvergleich regelmäßig beobachten, Wüstenrot Bank und SEB Bank, ließen ihre Zinsen unverändert:
Nach der Sommerpause soll heute mal wieder ein neues Finanzinstitut unter die Lupe genommen werden: Die SEB Bank. Die deutsche Tochter der größten Bank Schwedens hat ein interessantes Festgeld in ihrem Angebot. Die SEB unterscheidet bei ihren Produkten zwischen einem “Festgeld” mit maximaler Laufzeit von einem Jahr und dem länger laufenden Termingeldkonto. Letzteres ist unsere Empfehlung.
Bei einer Laufzeit von 24, 36 oder 48 Monaten werden Zinsen von 2,30 Prozent p.a., 2,8 Prozent p.a. respektive 3,20 Prozent p.a. geboten. Das ist in der derzeitigen Marktsituation ein sehr guter Wert. Gerade die längstmögliche Anlagedauer des Termingeldkontos von 4 Jahren erscheint uns sehr interessant. Hier liegt die SEB Bank nahezu gleichauf mit der Mercedes Bank, die wir hier sonst gerne für längerfristige Geldanlagen empfehlen.
Um dieses Festgeldangebot zu nutzen, müssen Anleger mindestens 2.500 Euro investieren, die Zinsauszahlung erfolgt jährlich.
Anders als bei der Bank of Scotland gelten für die SEB Bank übrigens die deutschen Regelungen des Einlagensicherungsfonds. Sie ist also auch für Geldanlagen oberhalb der 50.000-Euro Grenze, bis zu der die Bank of Scotland immer eine gute Option bleibt, uneingeschränkt zu empfehlen.
Hier geht es direkt weiter zum Festgeld (dem “TermingeldKonto”) der SEB Bank.
…und hier noch unser Kurzprofil der SEB Bank.