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Die Bank of Scotland hat die Laufzeiten für ihr Festgeld modifiziert. Das Festgeld über 2 Jahre wurde ersatzlos gestrichen, dafür besteht jetzt die Möglichkeit einer Anlagedauer von 3 Jahren. Die Bank versucht sich dadurch anscheinend von ihren Wettbewerbern abzugrenzen und setzt verstärkt auf längerfristige Anlagen, wobei sie natürlich mit ihrem Tagesgeldkonto auch ein Produkt für Anleger im Portfolio hat, die großen Wert auf ein hohes Maß an Flexibilität legen.
Die aktuellen Konditionen für alle Laufzeiten finden Sie hier in den Details zum Festgeld der Bank of Scotland.


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Das Festgeld der Bank of Scotland ist nach wie vor eine unserer Top-Empfehlungen und besonders für den strategischen Anleger interessant.

Wir haben lange nichts mehr zur Mercedes Bank geschrieben. Warum? Weil es einfach nichts zu berichten gibt, denn die Zinsen verharren seit Anfang Februar auf dem gleichen Stand.  Das Geldinstitut bietet hohe Zinsen und eine große Auswahl an zur Verfügung stehenden Laufzeiten – eine Anlagedauer ist bei der Mercedes Bank über bis zu 6 Jahre möglich. Hier finden Sie alle Informationen zu den Zinsen der Mercedes Bank (Festgeld).


Mercedes-Benz-Bank Festzins

Aus verschiedenen Gründen würden wir jedoch zu einer kürzeren Anlagedauer raten. Die Wende am Zinsmarkt lässt zwar weiter auf sich warten, sinnvoll ist in diesen unsicheren Zeiten, in denen selbst ein Auseinanderbrechen der deutschen Regierungskoalition nicht mehr ausgeschlossen werden kann, nach wie vor eine Diversifizierungsstrategie für ihr Festgeld.

Zu deutsch: Nicht alles auf ein Pferd setzen. Mixen Sie ein Tagesgeldkonto mit mehreren Festgeldern, die über unterschiedliche Zeiträume laufen. Eventuell noch ergänzend zur Absicherung Gold kaufen (da ja selbst die Banken von einem längeren Goldboom ausgehen - und fertig ist der krisensichere Mix, der immer noch die sinnvolle Handlungsfreiheit gibt, um relativ kurzfristig auf ein Anlaufen der Inflation und ein Steigen der Zinsen zu reagieren.

Aber zurück zur Mercedes Bank, über die es nichts neues zu berichten gibt. Der Konzernmutter, der Daimler AG, geht es ja nach allem was man so hört wieder etwas besser. Da die Mercedes Bank klassischerweise sehr engagiert in der Autofinanzierung ist, dürfte sie von dieser Tatsache und dem allgemeinen (langsam aber sicher sich bemerkend machenden) Aufschwung doppelt profitieren – die Gelder dort sind alsoerstens einmal sicher. Und bei einem höheren Kapitalbedarf, mit dem die PKW von Firmen und Privatleuten finanziert werden, dürfte zweitens eine Zinssenkung kein Thema sein. Vielleicht steigen die Zinsen der Mercedes Bank sogar bald wieder an? Wir beobachten die Sache weiter…

Die Bank of Scotland hat die Palette an Laufzeiten für das Bank of Scotland Festgeld überarbeitet. Die Anlagedauer über drei Jahre (36 Monate) ist weggefallen, hinzugekommen ist die Möglichkeit, das Festgeld über 5 Jahre (60 Monate) anzulegen. Die Zinsbedingungen finden Sie in unserem aktualisierten Profil des Bank of Scotland Festgeld.


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Im Zuge dieses Änderung wurden auch die Zinssätze angepasst. Für das neue 5 Jahre- Festgeld bietet die Bank of Scotland 3,90 % Zinsen p.a. – ein sehr attraktiver Wert für ein Festgeld.

Die Targobank hat die attraktiven Willkommensbedingungen für Ihr Festgeldprodukt beendet. Wer die herausragenden 3 Prozent Zinsen für 6 Monate Laufzeit verpasst hat, muss sich jetzt mit den regulären Zinsen für das Targobank Festgeld begnügen. Diese sind nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht so attraktiv, als dass wir uns darüber begeistern könnten (heute sind beispielsweise je nach Laufzeit Zinsen von 0,18 % p.a. bei einer siebentätigen Anlageperiode bis zu 3,20 Prozent Zinsen p.a. für die längst mögliche Festgeld-Anlagedauer von 6 Jahren zu erzielen – die Zinsen werden in kurzen Zeitabständen angepasst, weshalb Sie die aktuellen Konditionen prüfen sollten).

Hier finden Sie noch mehr Infos zum Targobank Festgeld in unserer Festgeldproduktübersicht.

Schade, dass die Targobank, der Nachfolger der Citibank Deutschland, sich nicht dazu entschließen konnte, ihr Festgeld einfacher zu gestalten, wie das etwa die Mercedes Bank oder die Bank of Scotland mit ihren jeweiligen Festgeldern regelmäßig hinbekommen. Wobei  die Bank of Scotland eine Erhöhung ihres Zinsänderungstempos angekündigt hat – eine Entscheidung, die so manchen Anleger verunsichern könnte – denn man weiß nie, ob eine Zinserhöhung oder eine -senkung bevorsteht. Es wird also immer wichtiger, sich vor einem Abschluß mit den Festgeldprodukten mehrerer Anbieter zu befassen.

Die Bank of Scotland hat mit Wirkung vom 9. März 2010 ihre Festgeldzinsen erhöht. Für die Laufzeiten 24, 36 und 48 Monate fand beim Festgeld mit jährlicher Zinsauszahlung jeweils eine moderate Erhöhung von 0,05 bis 0,20 Prozentpunkten statt.

Die neuen Werte: 2,1 Prozent p.a. bei 24 Monaten Anlagedauer, 3,0 Prozent p.a. bei 36 Monaten und 3,5 Prozent p.a. bei 48 Monaten, der längstmöglichen Anlagedauer. Am stärksten stiegen die Zinsen für das Festgeld der Bank of Scotland bei zwei Jahren Anlagedauer.


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Auch die Zinsen für die zweite Festgeldvariante, der monatlichen Zinsauszahlung, wurden entsprechend angepasst. Die genauen Zinsen der Bank of Scotland finden Sie übersichtlich in Tabellenform in unserer Festgeldangebot-Rubrik.

Unsere Meinung: Sehr gut, dass die Zinsen nicht mehr sinken, sondern sogar moderat steigen. Möglicherweise hat die Targobank mit ihrem Willkommensfestgeld etwas Bewegung in den Markt gebracht. Dieses ist bei 3,0 Prozent für 6 Monate Laufzeit nach wie vor konkurrenzlos. Aber auch das Festgeld der Bank of Scotland kann sich sehen lassen.

Die neue Targobank macht Ernst: Sie bietet eine garantierte Verzinsung 3,0 Prozent p.a. für eine Anlage über 6 Monate an. Ein im derzeitigen Zinsumfeld äußerst attraktiver Wert. Wie lange dieses Willkommensangebot angeboten wird, ist nicht ersichtlich. Man muss aber von einer relativ kurzen Zeitspanne ausgehen, in der man in den Genuß dieser attraktiven Verzinsung kommen kann.


Festgeld


Zum Vergleich: Bei der Mercedes Bank sind über den Halbjahres-Zeitraum gerade einmal 1,10 Prozent p.a. zu realisieren.

Top-Zins bei Targobank

Für das Targobank Festgeld sind Kontoeröffnung und Kontoführung kostenlos. Angelegt werden können Beträge von 1,- Euro bis 25.000 Euro. Der herausragende Zinssatz gilt für Neuanlagen, d. h. für Gelder, die noch nicht bei der Targobank investiert worden sind – somit scheidet eine Umschichtung von Geldern, die Kunden bereits bei der Citibank angelegt hatten, aus. Es handelt sich aber nicht um ein klassisches Neukundenangebot!

Infos zum Festgeld der Targobank finden Sie auch in unserer Festgeldübersicht. Dort wird derzeit jedoch nur auf dieses Willkommensangebot hingewiesen. Bald werden wir auch die unterschiedlichen Laufzeiten in der bekannten Tabellenform aufführen. Diese sind aber nicht annähernd so attraktiv, insbesondere für kurze Laufzeiten sind sie nicht zu empfehlen.

Wir hoffen auf weitere positive Überraschungen durch die Targobank. Diese Aktion könnte den deutschen Festgeldmarkt wieder etwas in Bewegung bringen.

Die Bank of Scotland Deutschland kann sich über eine mangelnde Nachfrage nach ihren Produkten wie dem Tagesgeldkonto oder dem Festgeld nicht beschweren: Nach eigenen Angaben entschieden sich im ersten Geschäftsjahr bereits 100.000 Kunden für die beiden online vertriebenen Finanzprodukte – eine stolze Zahl.

Zumal in Deutschland aus verschiedenen Gründen eine gewissen Skepsis gegenüber ausländischen Banken besteht – die Bank of Scotland Deutschland gehört, wie der Name schon andeutet, zu einer Bank aus Schottland. Doch aufgrund der sehr attraktiven Konditionen und der vertrauenswürdigen britischen Einlagensicherung entschied sich eine solch große Zahl für das Bankhaus und legten bereits einen Gesamtbetrag von über 1,5 Milliarden Euro an.


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Mehr Informationen finden Sie in unserer Produktübersicht: Hier zum Festgeld der Bank of Scotland und hier zum Tagesgeldkonto der Bank of Scotland.

Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland, hat noch großes vor: „Unser Ziel ist es nun, bis zum Jahr 2012 etwa 300.000 Kunden zu gewinnen und mehr als vier Milliarden Euro in Einlagen zu erreichen.“ Bei den bisher 70 Mitarbeiter, die in der Zentrale in Berlin beschäftigt sind, soll es nicht bleiben, Neueinstellungen sind beabsichtigt.

Und wenn die Pläne aufgehen, steht wird die Bank of Scotland bald auch in weiteren Ländern aktiv werden, bisher bietet sie ihre Produkte in Kontinentaleuropa in Deutschland und in den Niederlanden an.

Tipp:

Derzeit gibt es bei der Bank eine attraktive Aktion:  Bis zum 28.02.2010 können Sie sich 20 EUR Startguthaben bei Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei der Bank of Scotland sichern – jetzt zuschlagen!

2,3% Tagesgeld bei der Bank of Scotland

Zwar hat es bei der SEB Bank keine Zinsänderung gegeben, doch da die Bank mit den schwedischen Wurzeln zumindest auch keine Senkung vorgenommen hat, möchten wir Sie heute als unseren Tipp nochmals in Erinnerung rufen.

Gestern wurden die Konditionen bei der Mercedes Bank verschlechtert, heute reduziert die Bank of Scotland die (variablen) Zinsen für ihr Tagesgeldkonto. Wer für 2010 mit wieder steigenden Zinsen gerechnet hatte, dürfte im noch recht frischen Jahr 2010 bitter enttäuscht sein.


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Doch diese Senkung katapultiert das Festgeld der SEB Bank (Offizielle Bezeichnung: SEB Bank Termingeldkonto) plötzlich nach oben. Vergleichen wir einmal mit dem Festzinskonto der Mercedes Bank: Die SEB Bank bietet gerade einmal drei unterschiedliche Laufzeiten an, die kürzeste beträgt 18 Monate, einen Zeitraum, den die Mercedesbank nicht im Programm hat. Hier werden dann 2,00 Prozent p.a. Verzinsung angeboten. Für 36 Monate steigt der SEB-Zins auf 2,50 Prozent p.a. – die Mercedes Bank bietet für das dreijährige Festgeld den gleichen Zinssatz an.

Bei einer Anlagedauern von 48 Monaten (4 Jahre) können sich die Festgeldkunden der SEB über eine Verzinsung von 3,00 Prozent p.a. freuen, die Mercedes Bank bietet hier 0,1 Prozentpunkte weniger.

Tipp zur SEB Bank

Die Unterschiede zur Mercedes Bank sind nicht gewaltig, aber das Festgeld der SEB Bank hat jetzt leicht die Nase vorn. Bleibt zu hoffen, dass man hier auf ein nach-unten-drehen an der Zinsschraube verzichtet.