Im Überblick
Zinssatz
Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Angesichts der permanenten Krisenstimmung bzgl. der Haushaltslage in Griechenland wir sich der ein oder andere sicherlich fragen, ob Festgeld noch sicher ist? Taugt diese Anlageform auch in turbulenteren Zeiten?

Zuallererst muss einmal festgestellt werden, dass die Stimmung derzeit schlechter ist als die aktuelle Lage. Die griechischen Finanzen sind eine Belastung für den Euro – und damit auch für die meisten Formen von Geldanlagen. Doch durch den Einlagensicherungsfond, hinter dem ja durchaus starke Banken stehen, sollte man die ganze Sache etwas gelassener betrachten. Zudem eine nennenswerte Geldentwertung derzeit nicht zu erkennen ist und die Renditen der Festgelder in Anbetracht dieser Tatsache so schlecht nicht sind. Um schnell einen Überblick zu erhalten, sollten Sie sich unseren Festgeldvergleich ansehen mit knappen Informationen über die unserer Meinung nach attraktivsten Festgeldangebote.

Beachten Sie die Grundregel: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Wir stellen hier nur Angebote vor, bei denen man von einem geringen Ausfallrisiko ausgehen kann, da sie entweder durch die deutsche oder die britische Einlagensicherung abgesichert sind. Für Anlagen in der haushaltsüblichen Höhe besteht demnach nur ein geringes Risiko. Wertpapiere aus Griechenland, Island & Co. werden hier nicht beworben!

Und wenn Sie immer noch nicht überzeugt sind: Welche Alternativen gibt es denn? Aktien oder Immobilien erscheinen derzeit nur bedingt attraktiv, der Kauf von Gold hat Vorteile und Nachteile und ist wohl eher als eine zusätzliche Absicherung zu empfehlen. Sichere Renditen hingegen erwirtschaftet Festgeld – und sollte somit in keinem privaten Portfolio fehlen.

Die Bank of Scotland hat die Palette an Laufzeiten für das Bank of Scotland Festgeld überarbeitet. Die Anlagedauer über drei Jahre (36 Monate) ist weggefallen, hinzugekommen ist die Möglichkeit, das Festgeld über 5 Jahre (60 Monate) anzulegen. Die Zinsbedingungen finden Sie in unserem aktualisierten Profil des Bank of Scotland Festgeld.

Im Zuge dieses Änderung wurden auch die Zinssätze angepasst. Für das neue 5 Jahre- Festgeld bietet die Bank of Scotland 3,90 % Zinsen p.a. – ein sehr attraktiver Wert für ein Festgeld.

In einem neuen Bericht warnt der Internationale Währungsfonds (IWF) davor, dass die globale Finanzkrise noch nicht ausgestanden sei. Werde die überbordende öffentliche Verschuldung nicht angegangen, „gibt es ein echtes Risiko, dass die Erholung untergraben und die Finanzkrise in eine neue Phase hinein verlängert wird“, wird José Viñals, Chef der IWF-Abteilung für Geldpolitik und Kapitalmärkte im Manager Magazin zitiert .

Die Schuldenkrise sei nicht etwa nur ein Problem für Griechenland. Vielmehr habe der Verschuldungsgrad der größten Wirtschaftsnationen gemessen an ihrer Wirtschaftsleistung das höchste Niveau seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Ein daraus resultierender „Risikoaufschlag“ für Staatsanleihen und letztlich steigende Zinsen für privatwirtschaftliche Kredite könnte die Finanzkrise weiter in die Länge ziehen.

Größte und wichtigste Aufgabe der Regierungen sei die Sanierung der eigenen Haushalte, so der IWF. Es gibt aber auch eine positive Meldung: Der Internationale Währungsfonds verringerte seine Schätzung über die Abschreibungen der Banken von bislang 2,8 Billionen auf 2,3 Billionen Dollar (1,7 Billionen Euro) seit Beginn der Finanzkrise 2007 bis heute. Die Lage der Banken ist also besser, als man bisher befürchtet hatte. Dadurch sinkt die Gefahr von Bankenpleiten und eines Zusammenbruchs der Einlagensicherung.

Informationen zum Internationalen Währungsfonds finden Sie auf dessen Website.

In Griechenland hat ein Run auf die Banken eingesetzt. Wie SPIEGEL ONLINE unter Berufung auf eine Studie der Commerzbank berichtet, haben die griechischen Bürger in den vergangenen drei Monaten fast acht Milliarden Euro von ihren Sparkonten abgehoben und in die Schweiz, nach Zypern und Großbritannien überwiesen. Transaktionen in dieser Größenordnung kenne man sonst nur von bei Bankenkrisen in Schwellenländern.

Die Kreditwürdigkeit Griechenlands hat sich dramatisch verschlechtert. Die griechische Regierung muss für Staatsanleihen derzeit 3,9 Prozentpunkte höhere Zinsen zahlen als beispielsweise Deutschland – die höchste Differenz seit dem Eintritt des kleinen Balkanstaates in die Euro-Zone.

Auch der Wert des Euro leidet unter der Griechenland-Krise – gegenüber dem US-Dollar ist die Gemeinschaftswährung auf einen Kurs von unter 1,34 Dollar je Euro abgerutscht. Der stärker werdende Dollar macht Geldanlagen im US-Währungsraum wieder attraktiver. Früher oder später könnte sich auch die EZB genötigt sehen, den Euro durch eine Anhebung des Leitzins wieder international attraktiver zu machen – zumal ja die Konjunktur langsam, aber sicher wieder anzuziehen scheint.

Die Targobank hat die attraktiven Willkommensbedingungen für Ihr Festgeldprodukt beendet. Wer die herausragenden 3 Prozent Zinsen für 6 Monate Laufzeit verpasst hat, muss sich jetzt mit den regulären Zinsen für das Targobank Festgeld begnügen. Diese sind nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht so attraktiv, als dass wir uns darüber begeistern könnten (heute sind beispielsweise je nach Laufzeit Zinsen von 0,18 % p.a. bei einer siebentätigen Anlageperiode bis zu 3,20 Prozent Zinsen p.a. für die längst mögliche Festgeld-Anlagedauer von 6 Jahren zu erzielen – die Zinsen werden in kurzen Zeitabständen angepasst, weshalb Sie die aktuellen Konditionen prüfen sollten).

Hier finden Sie noch mehr Infos zum Targobank Festgeld in unserer Festgeldproduktübersicht.

Schade, dass die Targobank, der Nachfolger der Citibank Deutschland, sich nicht dazu entschließen konnte, ihr Festgeld einfacher zu gestalten, wie das etwa die Mercedes Bank oder die Bank of Scotland mit ihren jeweiligen Festgeldern regelmäßig hinbekommen. Wobei  die Bank of Scotland eine Erhöhung ihres Zinsänderungstempos angekündigt hat – eine Entscheidung, die so manchen Anleger verunsichern könnte – denn man weiß nie, ob eine Zinserhöhung oder eine -senkung bevorsteht. Es wird also immer wichtiger, sich vor einem Abschluß mit den Festgeldprodukten mehrerer Anbieter zu befassen.

Die Bank of Scotland hat mit Wirkung vom 9. März 2010 ihre Festgeldzinsen erhöht. Für die Laufzeiten 24, 36 und 48 Monate fand beim Festgeld mit jährlicher Zinsauszahlung jeweils eine moderate Erhöhung von 0,05 bis 0,20 Prozentpunkten statt.

Die neuen Werte: 2,1 Prozent p.a. bei 24 Monaten Anlagedauer, 3,0 Prozent p.a. bei 36 Monaten und 3,5 Prozent p.a. bei 48 Monaten, der längstmöglichen Anlagedauer. Am stärksten stiegen die Zinsen für das Festgeld der Bank of Scotland bei zwei Jahren Anlagedauer.

Auch die Zinsen für die zweite Festgeldvariante, der monatlichen Zinsauszahlung, wurden entsprechend angepasst. Die genauen Zinsen der Bank of Scotland finden Sie übersichtlich in Tabellenform in unserer Festgeldangebot-Rubrik.

Unsere Meinung: Sehr gut, dass die Zinsen nicht mehr sinken, sondern sogar moderat steigen. Möglicherweise hat die Targobank mit ihrem Willkommensfestgeld etwas Bewegung in den Markt gebracht. Dieses ist bei 3,0 Prozent für 6 Monate Laufzeit nach wie vor konkurrenzlos. Aber auch das Festgeld der Bank of Scotland kann sich sehen lassen.

Die Bank of Scotland schenkt Neukunden, die bis zum 10.03.2010 ein Tagesgeldkonto eröffnen, 20 Euro! Die Tagesgeld-Aktion soll noch mehr Bankkunden anlocken. Eine gute Nachricht – denn wer hat nicht gerne ein kleines Startguthaben auf seinem Tagesgeldkonto?

Informationen zum Tagesgeld finden Sie in unserer Produktübersicht zum Bank of Scotland Tagesgeldkonto. Die Verzinsung von 2,1 Prozent p.a. ist im derzeitigen Marktumfeld äußerst attraktiv. Allgemeine Informationen zum Bankhaus liefert der Beitrag Informationen zur Bank of Scotland.

Unser Tipp: Zugreifen! Auf einem Tagesgeldkonto ist das Geld jederzeit verfügbar und bringt attraktive Zinsen.

Die neue Targobank macht Ernst: Sie bietet eine garantierte Verzinsung 3,0 Prozent p.a. für eine Anlage über 6 Monate an. Ein im derzeitigen Zinsumfeld äußerst attraktiver Wert. Wie lange dieses Willkommensangebot angeboten wird, ist nicht ersichtlich. Man muss aber von einer relativ kurzen Zeitspanne ausgehen, in der man in den Genuß dieser attraktiven Verzinsung kommen kann.

Zum Vergleich: Bei der Mercedes Bank sind über den Halbjahres-Zeitraum gerade einmal 1,10 Prozent p.a. zu realisieren.

Top-Zins bei Targobank

Für das Targobank Festgeld sind Kontoeröffnung und Kontoführung kostenlos. Angelegt werden können Beträge von 1,- Euro bis 25.000 Euro. Der herausragende Zinssatz gilt für Neuanlagen, d. h. für Gelder, die noch nicht bei der Targobank investiert worden sind – somit scheidet eine Umschichtung von Geldern, die Kunden bereits bei der Citibank angelegt hatten, aus. Es handelt sich aber nicht um ein klassisches Neukundenangebot!

Infos zum Festgeld der Targobank finden Sie auch in unserer Festgeldübersicht. Dort wird derzeit jedoch nur auf dieses Willkommensangebot hingewiesen. Bald werden wir auch die unterschiedlichen Laufzeiten in der bekannten Tabellenform aufführen. Diese sind aber nicht annähernd so attraktiv, insbesondere für kurze Laufzeiten sind sie nicht zu empfehlen.

Wir hoffen auf weitere positive Überraschungen durch die Targobank. Diese Aktion könnte den deutschen Festgeldmarkt wieder etwas in Bewegung bringen.

Ihre Erfahrungen
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Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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