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Zinssatz
Leitzins EZB: 0,00 % (seit 16.03.2016)
Int. Banken
Der Markt für Festgeld bietet eine Menge an unterschiedlichen Angeboten. Hier haben wir die wichtigsten Infos gesammelt und informieren Sie regelmäßig über neue Entwicklungen rund um das Thema Festgeld.
Ihnen gefällt das Informationsangebot von Festgeld-Test.com? Unser Mix aus Hinweisen auf die aktuellen Zinsen für Festgeld und volkswirtschaftliche Analysen, damit Sie Ihre Strategie optimieren können? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns weiter empfehlen!

Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Der Kurs des Euro ist im Verhältnis zum US-Dollar auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen. Die ausgeprägte Dollar-Stärke hat seit der Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump zugenommen. Der Eurokurs erreichte gestern mit 1,0668 Dollar den tiefsten Stand seit Dezember 2015.

Trump-Erfolg bleibt nicht wirkungslos

Der triumphale Wahlerfolg von Donald Trump hat den Dollar im Vergleich zu anderen Leitwährungen deutlich gestärkt. Die Schwäche des Euro zum Dollar ist jedoch kein neues Phänomen, sondern seit April 2014 zu beobachten: Seinerzeit mussten für einen Euro noch 1,38 Dollar aufgebracht werden. Heute sieht es danach aus, dass Anfang 2017, wenn Amerika einen neuen Präsidenten hat und dieser seine Investitionsankündigungen in Taten umsetzt, eine Dollar-Euro-Parität möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich ist. Eine solche Parität gab es noch nie seit der Euro-Einführung. Analysten der Deutschen Bank sehen den Euro Ende 2017 sogar nur noch bei 0,95 US-Cent.

President-elected, ab 20. Januar 2017 im "mächtigsten Amt der Welt": Donald Trump (Foto: Gage Skidmore)

President-elect, ab 20. Januar 2017 dann im „mächtigsten Amt der Welt“: Donald Trump (Foto: Gage Skidmore)

Der Euro hat sich aber auch gegenüber anderen wichtigen Währungen wie dem Pfund oder dem Yen gab der Euro schwächer entwickelt. Die Europrobleme sind also nicht nur mit externen Effekten zu erklären, vielmehr Ausdruck einer strukturellen Schwäche.

US-Staatsanleihen bringen noch Zinsen

In diesem Zusammenhang gewinnt die Anlage in Fremdwährungen immer mehr Anhänger. Wer etwa amerikanische Staatsanleihen kauft, erhält hierfür eine Verzinsung, die deutlich über den deutschen Staatsanleihen liegt (bei einer Laufzeit von 10 Jahren aktuell 2,2 Prozent gegenüber 0,29 Prozent für deutsche Euroanleihen). Durch den möglichen Kursverlust des Euro zum Dollar kann sich noch einmal gutes Geld verdienen lassen. Natürlich ist auch eine Bewegung in die andere Richtung möglich.

Ausblick auf 2017

Neben einer neuen US-Führung wird auch der Verlauf des Brexit direkte und indirekte Auswirkungen auf das europäische Wirtschaftsumfeld bringen. Und Bewegung in den Märkten führt zu Chancen, die risikofreudige Anleger ergreifen können. Etwas besseres als 0,29 Prozent (und damit ein realer Wertverlust, da die Inflation in Deutschland gerade ansteigt und im Oktober bei 0,8 Prozent lag) sollte sich immer finden lassen, etwa mit einem Währungsanlagekonto. Viel Erfolg!

Wir wünschen allen Lesern ein erfolgreiches, renditeträchtiges Jahr 2015. Aber vor allem natürlich Gesundheit. Bitte verlieren Sie nicht den Spaß an der Geldanlage, auch wenn die Zinsen auch dieses Jahr sehr niedrig beginnen und wohl auch bleiben werden. Aktuelle Konditionen liefert wie gewohnt unser Zinsspiegel für Festgeld.

Unsere besten Festgeldangebote werden hier vorgestellt.

Daneben haben wir auch einen Tagesgeldvergleich, wenn Sie zeitlich sehr flexibel anlegen möchten.

 

Seit dem 11. Juni 2014 gilt der niedrigste Leitzins in der Geschichte der Europäischen Zentralbank: Für eine Verzinsung von gerade noch 0,15 Prozent verleiht die in Frankfurt am Main ansässige EZB das on ihr verwaltete Eurogeld an Geschäftsbanken – also praktisch kostenlos.

Neben der Senkung des Leitzinses beschloss der EZB-Rat die Einführung einer negativen Verzinsung von minus 0,1 Prozent auf Bankeinlagen, also quasi einen Strafzins. Dieser soll Geschäftsbanken dazu bringen, das Geld nicht bei der EZB anzulegen, sondern es an Firmen und Privatpersonen zu verleihen, um so die Konjunktur in Europa anzukurbeln.

Der Leitzins als geldpolitisches Instrument

Der Leitzins, der korrekt als Hauptrefinanzierungsinstrument (main refinancing operations) bezeichnet wird, ist das wichtigste geldpolitische Instrument einer Zentralbank. Indirekt führt eine Senkung bzw. Erhöhung zu entsprechenden Reaktionen bei Privatbanken: Bei niedrigen Leitzinsen sinken die Finanzierungskosten für Kredite, gleichzeitig aber auf die Renditen für Geldanlagen wie Festgeld. Hohe Leitzinsen hingegen führen zu attraktiveren Renditen bei der Geldanlage, machen jedoch die Kosten für Kredite (z.B. Hypothekenkredite) teurer – gleichzeitig wird die Inflationsrate niedrig gehalten.

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte. Daher zeigen wir in der folgenden Infografik die Entwicklung des EZB-Leitzinses in den letzten Jahren.

Infografik: Historische Entwicklung des EZB-Leitzins

Infografik Euro Leitzins
Bei der Euroeinführung 1999 belief sich der Leitzins auf 3,0 Prozent. In den folgenden beiden Jahren wurde er sogar noch weiter erhöht bis zu einem Rekordwert von 4,75 Prozent im Oktober 2000. Zu dieser Zeit befand sich Europa in einem Wirtschaftsboom.

Im Anschluss an diese Hochphase wurde der Leitzins schrittweise reduziert, denn die Wirtschaft entwickelte sich schlecht und die Arbeitslosigkeit nahm zu. Die EZB versuchte auf diese Weise, die sich abschwächende Konjunktur in der Eurozone zu stimulieren. Von einem Zinssatz von 2,0 Prozent im Juni 2003 ging es dann wieder schrittweise nach oben auf 4,25 Prozent im Juli 2008.

Zins ist seit 2008 auf niedrigem Niveau

Und dann kam es zur globalen Finanzkrise. In den USA war der sogenannte Sub-Prime-Market zusammengebrochen, und diese Bankenkrise erfasste mit etwas Verzögerung auch Europa und die Eurozone und erschütterte das ganze Bankensystem, aber auch die reale Wirtschaft.

Die EZB reagierte: Im Rekordtempo wurde der Leitzins bis Mai 2009 auf 1,00 Prozent gesenkt. Da die Wirtschaft in Europa trotz dieses niedrigen Zinsniveau nicht in Schwung gekommen ist, entschloss sich die EZB nun zu dieser radikalen Maßnahme. Bei einem Zinssatz von 0,15 Prozent kann man von praktisch kostemlosen Geld sprechen. Ob sich die Konjunktur dadurch in Gang bringen lässt, wird jedoch von vielen Experten bestritten.

Was bedeutet das für Festgeld?

Das Zinsniveau bei Festgeld wird durch die Entscheidungen der EZB indirekt beeinflusst. Die Zinssenkungen der EZB in den letzten Jahren das das Zinsniveau bei Krediten reduziert, die Finanzierung von Immobilien wird also günstiger. Für Festgeld (Deposit) wird es jedoch weniger Rendite geben. Bis die aktuelle Senkung sich auf die Festgeldangebote auswirken, können noch ein paar Wochen vergehen. Wer also ohnehin plante, ein Festgeldkonto zu eröffnen, sollte jetzt schnell handeln, denn sonst sind die Zinsen noch niedriger als ohnehin!

Es tut sich arg wenig am Festgeldmarkt. Doch hin und wieder muss auch unser überschaubarer Zinsspiegel angepasst werden. Das haben wir heute getan, und damit haben Sie die aktuellsten Angaben zu Laufzeiten und Zinssätzen für die vorgestellten Festgeldangebote und Tagesgeldangebote. Klicken Sie links auf „Festgeld Vergleich“ um zum tabellarischen Vergleich zu gelangen.

Zum 13. November 2013 wird die europäische Zentralbank (EZB) den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte des Eurosystems wird um 25 Basispunkte auf 0,25 % senken. Ein Rekordtief, und damit sind wir nun nahezu auf dem „Null-Prozent-Punkt“ angelangt. Der wichtigste Leitzinssatz hat direkte und indirekte Auswirkungen auf das allgemeine Zinsniveau. Dieses dürfte damit negative Impulse bekommen, negativ im Sinne der Anleger. Positiv hingegen für Kreditnehmer, etwa Häuslebauer, die Hypotheken aufnehmen möchten. hier wird die ohnehin günstige Refinanzierung noch billiger, wobei die Banken sich bei Veränderungen ihrer Zinssätze im Falle einer Senkung oder Erhöhung des des Leitzinses immer etwas Zeit lassen. Üblicherweise zum Nachteil des Einlegers bzw. Kreditnehmers.

 

Unsere Empfehlung

Hier kann man eigentlich nur empfehlen, jetzt schnell in das Geldanlageprodukt der Wahl einzusteigen, denn sinkende Zinsen sind vorbestimmt.

Wir haben den Zinsspiegel aktualisiert. Hier finden Sie in tabellarischer Form unsere Empfehlungen von Produkten, die aktuell auf dem deutschen Markt angeboten werden:

Aktueller Zinsspiegel

Fehlt ein Festgeld? Wenn Sie uns ein Festgeldangebot zur Aufnahme in den Zinsspiegel vorschlagen möchten, können Sie uns gerne kontaktieren. Ein Kommentar reicht aus, gerne natürlich auch per E-Mail.

Hier wurde ein paar Wochen nichts mehr gepostet, aber jetzt ist unsere Sommerpause beendet – und wir möchten uns auf die Suche nach neuen Festgeldangeboten machen. Angesichts der berechtigten Kritik an Niedrigzinsen, die unter der Inflationsrate liegen (ein skandalöser Zustand, der an Enteignung grenzt), gibt es für unsere Redaktion viel zu tun! Bleiben Sie uns also treue und freuen Sie sich auf neue, investigative Beiträge zum Thema Festgeld.

„Ein Silberstreif am Horizont ist erkennbar“, zeigte sich Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn heute ungewohnt optimistisch. Die Zeichen für eine konjunkturelle Erholung in der Euro-Zone mehrten sich, der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum konnte im ersten Quartal 2013 nach zwei aufeinanderfolgenden Rückgängen wieder zunehmen, er stieg von 81,7 Punkten auf nun 95,1 Punkte. Hier die Analyse im Original.

Die Befragung der Experten, aus der der Ifo-Index erstellt wird, gab Raum für zusätzliche Fantasien : Die Experten sehen die Entwicklung für die nächsten sechs Monate so positiv wie seit fast zwei Jahren nicht mehr, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In allen Ländern des Euroraums wird mit einer Verbesserung der Situation gerechnet – ausgenommen das aktuelle Problemkind Zypern, die bekannten Krisenländer Griechenland, Portugal und Spanien, sowie Österreich und Finnland – diese stabilen Tigerstaat aus dem Norden bzw. dem Herzen Europas sind ein Novum.

Der ifo-Analyse lassen sich auch Einschätzungen zur Inflation und Zinsentwicklung entnehmen:

„Die Inflationserwartungen der WES-Experten liegen im Euroraum für 2013 bei 2,1% p.a. und damit unter der von den Teilnehmern geschätzten Inflationsrate für das abgelaufene Jahr (2,4%). Die kurzfristigen Zinsen werden nach Ansicht der befragten Experten in den nächsten sechs Monaten weitgehend unverändert bleiben, die langfristigen Zinsen allerdings leicht anziehen. Die Mehrheit der Wirtschaftsexperten rechnet mit einem weitgehend stabilen Euro/US-Dollar Wechselkurs in den nächsten sechs Monaten.“

Hoffnungsvolle Signale aus den USA

Ebenfalls positive volkswirtschaftliche Signale gab es im Januar aus den USA: Dort erholt sich der Arbeitsmarkt merklich, im Januar schufen private Unternehmen 166.000 neue Stellen, was von Experten positiv aufgenommen wurde – auch wenn vor einem Jahr im Januar noch doppelt so viele neue Jobs geschaffen worden waren. Der viel beachtete Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe konnte auch zulegen und stieg von 50,2 auf 53,1 Punkte – der Wert von 50 wird als Schwellenwert zwischen Wachstum der Volkswirtschaft und Schrumpfung angesehen. Ein Ende der Krise der US-Wirtschaft hätte direkte Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaftsentwicklung und könnte global für eine Verbesserung der konjunkturellen Lage sorgen.

Abwarten und Tee trinken

Fazit: Es gibt also doch noch ein paar gute Nachrichten. Und eine Verbesserung der Wirtschaftslage wird auch die Nachfrage nach Kapital anheizen – und somit zu besseren Renditen am deutschen Festgeldmarkt führen. Weiter nach unten kann es ja auch nicht mehr gehen. Zumindest sehen die vom ifo-Institut befragten Experten keine Inflationsgefahr und zumindest für die langfristigen Zinsen eine leichte Steigerung.

Hier unser Zinsvergleich mit den aktuellen Minizinsen

Bleiben wir also gespannt und hoffen gemeinsam auf bessere Zeiten!

Ihre Erfahrungen
Sie konnten bereits Erfahrungen mit Festgeld sammeln? Verlief die Eröffnung eines Festgeldkontos unkompliziert - oder haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht und würden keinen Euro mehr auf einem Festgeldkonto anlegen, da sie enttäuscht wurden?

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Festgeld-Zitat
"Der eine spart, der andere braucht Geld, das er noch nicht hat. Das muss organisiert werden. Das nennt man Bank. So einfach ist das."

Wolfgang Schäuble, Finanzminister

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